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Hier finden Sie die aktuellen epidemiologischen Meldungen der letzten drei Monate. Die epidemiologischen Informationen werden wöchentlich vom Virologen Dr. Dobler zusammengestellt.

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Aktuelle epidemiologische Informationen: KW 2 / 2017:

Mumps in Kanada

In der kanadischen Provinz Quebec wurden bei mindestens vier Beschäftigten in zwei Krankenhäusern Mumps diagnostiziert. Bei weiteren Verdachtsfällen steht die Diagnose noch aus. Die Gesundheitsbehörden informieren, dass bei Patienten, die sich in den ersten beiden Wochen im Dezember im Fleurimont Hospital und im Hotel-Dieu Hospital in Quebec aufhielten, bei entsprechender Symptomatik Mumps ausgeschlossen werden sollen (ProMED, 21. Dezember 2016).

Vogelinfluenza in China (3)

Aus China werden sechs Erkrankungsfälle von Influenza A H7N9 gemeldet. Es handelt sich ausschließlich um Männer im Alter von 32 bis 80 Jahre. Die Erkrankungsfälle traten in den Provinzen Jiangsu (4 Fälle), Fujian (1 Fall) und Guangdong (1 Fall) auf. In fünf der sechs Erkrankungsfälle konnte ein direkter Kontakt mit Geflügel als Infektionsquelle identifiziert werden. Reisende nach China sollen grundsätzlich jeden direkten Kontakt mit Geflügel oder unbehandelten Geflügel-Kontakten vermeiden (ProMED, 18./23. Dezember 2016).

Chikungunya-Fieber in Pakistan

Die „mysteriöse“ Krankheit in der pakistanischen Stadt Karachi, die vermutlich bis zu 30.000 Bewohner betrifft, wurde als Chikungunya-Fieber identifiziert. Ob alle Fälle durch die durch Stechmücken übertragene Alphavirus-Infektion verursacht werden ist unklar. Allerdings konnte bei einer Reihe von Patienten das Chikungunya-Virus nachgewiesen werden. Als Überträger wird Aedes aegypti genannt. Reisende in die Region der Stadt Karachi sollen eine ganztägige persönliche Stechmücken-Expositionsprophylaxe durchführen (ProMED, 21./23. Dezember 2016).

Malaria in Venezuela (3)

Aus Venezuela wird eine epidemische Aktivität der Malaria gemeldet. Anfang November waren mehr als 200.000 autochthon aufgetretene Fälle von Malaria gemeldet worden. Dies bedeutet einen Anstieg um 75% zum Vergleichszeitraum des Vorjahres. Schon im Vorjahr war die Zahl der diagnostizierten Malaria-Neuerkrankungen die Höchste der letzten 75 Jahre. Die Zahl der Erkrankungen scheint seit Anfang Oktober deutlich anzusteigen. Reisende nach Venezuela sollen eine persönliche Stechmücken-Expositionsprophylaxe durchführen. Bei erhöhtem Expositionsrisiko soll ggf. eine Chemoprophylaxe nach den Empfehlungen der Deutschen Tropenmedizinischen Gesellschaft durchgeführt werden (ProMED, 17. Dezember 2016).

Influenza in Costa Rica

In Costa Rica sind in den vergangenen Wochen mindestens zehn Patienten an Influenza verstorben. Die meisten der Patienten stammen aus der Hauptstadt San Jose und aus Alajuela. Ein tödlich verlaufender Fall wird aus Puntarenas gemeldet. Alle Patienten wiesen Grunderkrankungen auf, die ein besonderes Risiko für einen schweren Influenza-Verlauf darstellen. Es handelt sich um Infektionen mit den beiden Serotypen A H1N1 und A H3N2. Reisende nach Costa Rica sollen vor Reisebeginn eine Influenza-Impfung mit dem aktuellen Impfstoff durchführen (ProMED, 17. Dezember 2016).

Masern in Australien (Sydney)

Aus Australien wird wieder ein Masern-Ausbruch gemeldet. In Sydney wurden drei Fälle von Masern diagnostiziert. Die drei Patienten hatten während der Inkubationszeit in der Phase der Infektiosität multiple Orte in Sydney besucht. Damit kann eine Übertragung auf weitere nicht-immune Personen nicht ausgeschlossen werden. Reisende nach Australien sollen über einen ausreichenden Immunschutz gegen Masern verfügen, zum eigenen Schutz und zum Schutz vor einer Einschleppung der Masern auf den fünften Kontinent (ProMED, 17. Dezember 2016).

Malaria in Malaysia

In Gerik im malaysischen Bundesstaat Perak im Nordosten der Malaysischen Halbinsel ist nach sieben Jahren erstmals wieder Malaria aufgetreten. Es handelt sich um Malaria tertiana, verursacht durch Plasmodium vivax. Alle Patienten befinden sich in Behandlung. Reisende in die Region sollen eine persönliche Stechmücken-Expositionsprophylaxe durchführen. Bei erhöhtem Expositionsrisiko soll ggf. eine Chemoprophylaxe nach den Empfehlungen der Deutschen Tropenmedizinischen Gesellschaft durchgeführt werden (ProMED, 16. Dezember 2016).

Wund-Botulismus in China

In Hongkong ist eine 29jährige Frau an Wund-Botulismus erkrankt. Die Frau war bei einem Schönheitssalon in Waterloo im Süden der Kowloon-Halbinsel in Hongkong gewesen und hatte dort Injektionen in das Gesicht bekommen. Es ist davon auszugehen, dass es sich um Botox-Injektionen handelte. Die chinesischen Gesundheitsbehörden weisen zum wiederholten Male darauf hin, dass Botox-Injektionen nur von registrierten Ärzten durchgeführt werden dürfen und nur solche für diese Behandlung aufgesucht werden sollen (ProMED, 16. Dezember 2016).

Akute schlaffe Lähmung in den USA

In den USA hat sich die Meldung von Patienten mit akuter schlaffer Lähmung im Vergleich zum Vorjahr verfünffacht. Insgesamt wurden bisher 108 Fälle aus 36 US-Bundesstaaten gemeldet, im Vergleich zu 21 Fällen in 16 US-Bundesstaaten im gesamten Vorjahr. Betroffen sind in erster Linie Kinder. Bisher ist unklar, ob der Anstieg auf einen einzelnen Erreger zurückzuführen ist oder ob es sich um eine Zunahme insgesamt durch verschiedene Erreger handelt. In Frage kommen u.a. West Nil-Virus, Enteroviren oder Adenoviren. Reisende in die USA sollen die üblichen hygienischen Empfehlungen beachten (ProMED, 16. Dezember 2016).

Gonorrhoe in Irland

In der Region der Distrikte Clare, Limerick und Tipperary im zentralwestlichen Irland hat sich die Zahl der Fälle von Gonorrhoe in diesem Jahr im Vergleich zum Vorjahr fast verdoppelt. Es wurden bisher knapp 100 Neuerkrankungen registriert. Davon wurden 14 Fälle bei Studenten der University of Limerick entdeckt. Ob es sich hierbei um eine echte Zunahme oder um intensivere Anstrengungen der Surveillance der Universität handelt ist unklar. Reisende in die genannte Region Irlands sollen möglichst intime Kontakte mit unbekannten Einheimischen nur geschützt ausführen (ProMED, 16. Dezember 2016).

Hepatitis B in Kenia

Von einem Gefängnis in Lodwar in der Provinz Turkana im Norden Kenias wird ein Hepatitis B-Ausbruch berichtet. Allerdings ist unklar, ob es sich um akute Fälle von Hepatitis B oder um chronische Fälle handelt. Auch die Zahl der Infizierten bzw. Erkrankten wurde nicht mitgeteilt. Nach den offiziellen Informationen wurden die Insassen und auch das Personal gegen Hepatitis B geimpft. Die Hepatitis B ist weiterhin in weiten Teilen Afrikas endemisch vorkommend mit z.T. hohen Prävalenzraten, die durch eine kongenitale Übertragung mit hoher Chronifizierungsrate zustande kommen. Reisende nach Kenia und in  den gesamten afrikanischen Kontinent sollen einen ausreichenden Immunschutz gegen Hepatitis B aufweisen (ProMED, 15. Dezember 2016).

Brucellose in Luxemburg

In Bertrix in Luxemburg ist bei einem Rind aus einer Herde von 236 Tieren eine Infektion mit Brucella suis diagnostiziert worden. Das Tier wurde gekeult. Die Infektionsquelle und der Übertragungsweg sind unklar. Der Erreger kommt in Wildschweinen und in Hasen vor und führt in diesen Wildtieren zu chronischen Infektionen. Ein direkter Kontakt des Rindes mit einem infizierten Wildtier wird nicht ausgeschlossen. Reisende sollen ebenfalls direkte Kontakte mit Wildtieren (z.B. bei Jagen) vermeiden, da der Erreger auch auf den Menschen übertragen werden kann (ProMED, 15. Dezember 2016).

Masern in Somalia (2)

Kismayo in der Region Lower Juba sind die Masern ausgebrochen. Es ist momentan von hunderten von Erkrankungsfällen die Rede, die im größten Hospital in Kismayo behandelt werden. Offiziell wurden seit September mehr als 400 Fälle von Masern registriert. 75% sind Kinder unter 5 Jahren. Reisende nach Somalia sollen über einen ausreichenden Immunschutz gegen Masern verfügen (ProMED, 15. Dezember 2016).

Kohlenmonoxid-Vergiftung in den USA

In Clemmons im US-Bundesstaat North Carolina sind mehr als 20 Personen während eines Besuchs eines Restaurants an einer Kohlenmonoxid-Vergiftung erkrankt. Vierzehn der betroffenen Gäste mussten in einem Krankenhaus behandelt werden. Als Ursache wurde eine defekte Heizung im Restaurant gefunden. Schlecht gewartete und defekte Heizungen stellen ein Risiko für den Austritt von Kohlenmonoxid dar. Bei plötzlich auftretender Übelkeit, Kopfschmerz und Erbrechen soll auch an die Möglichkeit einer CO-Vergiftung gedacht werden (ProMED, 15. Dezember 2016).

Syphilis in den USA (Alabama)

Im US-Bundesstaat Alabama hat sich die Zahl mit kongenitaler Syphilis von 2015 auf 2016 verdreifacht. Insgesamt wurden in diesem Jahr 10 Babys mit angeborener Syphilis geboren. Eines der Babys wurde tot geboren. Die Kinder wurden in den Counties Jefferson, Madison, Mobile, Montgomery und Shelby geboren. Die meisten der Schwangeren besuchten nicht die Vorsorge-Untersuchungen. Der Anstieg wird auf die deutliche Zunahme der Syphilis-Inzidenz in der Homosexuellen- und Prostituierten-Population zurückgeführt. Reisende in den US-Bundesstaat und in die gesamten USA sollen nur geschützte Intimkontakte mit unbekannten Einheimischen ausführen (ProMED, 15. Dezember 2016).

Mumps in den USA (Texas)

In Johnston County im Norden des US-Bundestaats Texas sind innerhalb einer Woche zehn weitere Personen an Mumps erkrankt. Damit steigt die Gesamtzahl der Mumps-Fälle in der Region auf 37. Auch mindestens sechs Erwachsene sind unter den Patienten. Die lokalen Behörden erwarten weitere Erkrankungsfälle in den kommenden Wochen. Im US-Bundesstaat Washington breitet sich die Mumps weiter aus. Innerhalb von zwei Wochen breitete sich die Erkrankung von Auburn ausgehend über den gesamten Pierce County aus. Nun wurden erste Erkrankungsfälle auch im benachbarten King County berichtet. Die Zahl der diagnostizierten Mumps-Fälle in den gesamten USA in diesem Jahr wird mit mehr als 2.800 Fällen angegeben. Betroffen sind in erster Linie Colleges und Universitäten im gesamten Land. Ein Abflauen der Ausbrüche ist nicht in Sicht. Reisende in die USA sollen einen ausreichenden Immunschutz gegen Mumps aufweisen (ProMED, 15. Dezember 2016).

Pest in Madagaskar

Im Distrikt von Befotaka Atsimo im Süden der Insel sind mindestens 31 Menschen an Beulenpest verstorben. Betroffen sind insbesondere zwei Dörfer. Nach den Angaben hat die anhaltende zu Waldbränden geführt, die die Nagetiere in die menschlichen Behausungen trieb. Durch diese Kontakte kam es zur Übertragung der Erreger auf die Bevölkerung. Da die Bubonenpest nur in einem Teil der Fälle tödlich verläuft ist von einer weitaus höheren Zahl von Infizierten auszugehen. Reisende in die genannte Region im Süden Madagaskars sollen jeden direkten Kontakt mit Nagetieren oder Nagetier-Kadavern vermeiden (ProMED, 14. Dezember 2016).

Cholera im Jemen (4)

Im Jemen sind seit dem Auftreten der Cholera rund 10.200 Fälle offiziell gemeldet worden. Allein in den ersten beiden Wochen im Dezember wurden jeweils rund 1.200 Neuerkrankungen registriert. Betroffen sind 135 Distrikte in fast allen Gouvernaten des Landes. Knapp einhundert Patienten sind an der Cholera verstorben. Mit Cholera muss überall im Jemen gerechnet werden. Reisende in den Jemen sollen alle Empfehlungen der allgemeinen Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene beachten. Bei engen Kontakten mit Cholera-Erkrankten (humanitäre Hilfe) wird eine Cholera-Impfung empfohlen (ProMED, 14./18. Dezember 2016).

Anaplasmose in den USA (Maine)

Im US-Bundesstaat Maine ist in diesem Jahr die Zahl der Fälle von Anaplasmose sprunghaft angestiegen. Während im gesamten letzten Jahr 186 Fälle diagnostiziert worden waren, sind es in diesem Jahr bereits rund 360 Erkrankungen. Damit hat sich die Zahl der Fälle verdoppelt. Trotz des trockensten Sommers seit mindestens 15 Jahren war im Herbst eine hohe Zeckenaktivität beobachtet worden. Bei Reise-Rückkehrern aus dem Osten der USA mit einer fieberhaften Infektion soll eine Anaplasmose abgeklärt werden (ProMED, 14. Dezember 2016).

Schweine-Influenza in den Niederlanden

In den Niederlanden ist ein Kind an Influenza durch die Virusvariante A H1N1v erkrankt. Es handelt sich um ein Virus, das nur in Schweinen zirkuliert und sporadisch auf Menschen übertragen wird. Es handelte sich um eine schwere Respirationstrakt-Symptomatik. Eine Infektion von Mensch zu Mensch ist nicht bekannt. Das Kind war einige Tage vor Erkrankungsbeginn in einem Schweinestall. Keiner von 10 engen Angehörigen und Kontaktpersonen erkrankte oder zeigt Hinweise auf eine Infektion. Grundsätzlich sollen enge Kontakte mit Nutztieren vermieden werden. Im Fall entsprechender Kontakte soll bei der Diagnostik an den Nachweis atypischer Influenza-Viren gedacht werden (ProMED, 12. Dezember 2016).

Coccidioidomykose in den USA

Im Monterey County im US-Bundesstaat Kalifornien wird ein starker Anstieg der Fälle von Coccididoidomykose beobachtet. Bisher wurden 73 Neuerkrankungen diagnostiziert während es im Vorjahr 43 Fälle und im Jahr 2014 23 Fälle waren. Der Zeitraum mit den meisten Erkrankungsfällen reicht jeweils von September bis März. Die Symptomatik entspricht der eines Respirationstrakt-Infekts. Reise-Rückkehrer aus dem US-Bundesstaat mit einem Respirationstrakt-Infekt sollen auf Coccidioidomykose untersucht werden (ProMED, 11. Dezember 2016).

Heartland-Virusinfektion in den USA

Seit der Entdeckung des Heartland-Virus bei Patienten im US-Bundesstaat Missouri im Jahr 2009 konnte die Infektion bei weiteren sechs Patienten diagnostiziert werden. Alle Patienten waren mit fieberhaften Infektionen in Krankenhäusern behandelt worden. Einer der Patienten mit einer Grunderkrankung verstarb. Fünf der sechs Patienten konnten sich an einen Zeckenstich erinnern. Reisende in den mittleren Westen der USA sollen Maßnahmen zum Schutz vor Zeckenstichen (persönliche Zecken-Expositionsprophylaxe) durchführen (ProMED, 11. Dezember 2016).

Influenza in Süd-Korea

Die südkoreanischen Gesundheitsbehörden melden einen starken Anstieg der Influenza-Fälle im Land. Mehr als jeder 100. Patient in einem Krankenhaus wird wegen Influenza eingewiesen. Es handelt sich um den frühesten Start der Influenza-Saison in den vergangenen fünf Jahren. Es wurden keine Angaben zu den zirkulierenden Virusstämmen gemacht. Reisende nach Süd-Korea sollen vor Reiseantritt eine Impfung mit dem saisonalen Influenza-Impfstoff durchführen (ProMED, 11. Dezember 2016).

MERS-Coronavirus-Infektion in Saudi-Arabien (2)

Saudi-Arabien meldet fünf Neuerkrankungen durch das MERS-Coronavirus. Damit sind seit dem ersten Auftreten mehr als 1.500 Menschen in Saudi-Arabien mit der Virusinfektion diagnostiziert worden. Mit 41% (624 Todesfälle) bleibt die Letalitätsrate weitgehend stabil. Bei allen Neuerkrankten handelt es sich um Patienten mit einem erhöhten Infektionsrisiko (Exposition mit Kamelen) in den vorhergehenden 14 Tagen. Reisende nach Saudi-Arabien sollen jeden direkten Kontakt mit Kamelen und mit Patienten mit Respirationstrakt-Infektionen vermeiden (ProMED, 10. Dezember 2016).

Hantavirus-Kardiopulmonales Syndrom in den USA (New Mexico)

In McKinley County im US-Bundesstaat New Mexico sind zwei Bewohner, ein 59jähriger Mann und eine 29jährige Frau am Hantavirus-Kardiopulmonalen Syndrom erkrankt. Damit wurden in diesem Jahr acht Erkrankungsfälle der durch das Sin Nombre-Virus verursachten Infektion im Bundesstaat New Mexico diagnostiziert. Vier der sechs früheren Patienten sind an der Infektion verstorben. Reisende in den Südwesten und Westen der USA sollen jeden direkten Kontakt mit Nagetieren oder durch deren Exkrete und sekrete kontaminierte Gegenstände vermeiden (ProMED, 9. Dezember 2016).

Gelbfieber in der Demokratischen Republik Kongo (2)

In der Provinz Lualaba im Süden der Demokratischen Republik Kongo wurden sieben Fälle von Gelbfieber bestätigt. Sechs der Erkrankungsfälle stammen aus der Region Sandoa, ein weiterer Fall aus der Region von Kasaji. Die Fälle traten drei Monate nach der Impfung von rund 800.000 Bewohnern in der Provinz im Zuge des im benachbarten Angola aufgetretenen Gelbfieber-Ausbruchs auf. Reisende in die Demokratische Republik Kongo sollen einen ausreichenden Immunschutz gegen Gelbfieber aufweisen (ProMED, 9. Dezember 2016).

Dengue-Fieber in Paraguay (2)

Im südamerikanischen Paraguay wurden in diesem Jahr mehr als 72.000 Fälle von Dengue-Infektionen gemeldet. Die Übertragungs-Saison hat begonnen und es wird wieder mit einer hohen Übertragungsaktivität gerechnet. Mit einem Infektionsrisiko muss im ganzen Land gerechnet werden. Reisende nach Paraguay sollen eine ganztägige persönliche Stechmücken-Expositionsprophylaxe durchführen (ProMED, 9. Dezember 2016).

Dengue-Fieber in der Dominikanischen Republik

In der Dominikanischen Republik wurden in diesem Jahr mehr als 6.400 Fälle von Dengue-Fieber registriert. Mindestens 32 Patienten sind an einer Infektion mit Dengue-Viren verstorben. Mit einem Infektionsrisiko muss im ganzen Land gerechnet werden. Reisende in die Dominikanische Republik sollen eine ganztägige persönliche Stechmücken-Expositionsprophylaxe durchführen (ProMED, 9. Dezember 2016).

Dengue-Fieber auf Turks und Caicos

Die beiden im Atlantik liegenden britischen Übersee-Gebiete Turks und Caicos melden einen Dengue-Fieberausbruch. In den ersten beiden Wochen im November wurden 14 Neuerkrankungen gemeldet. Reisende auf die Inselgruppe sollen eine ganztägige persönliche Stechmücken-Expositionsprophylaxe durchführen (ProMED, 9. Dezember 2016).

Dengue-Fieber auf den Jungfern-Inseln

Die mit den USA assoziierten Jungfern-Inseln melden einen Ausbruch mit Dengue-Fieber. Von der Insel St. Thomas werden 16 Neuerkrankungen, von St. Croix 14 Fälle und von St. John 2 Erkrankungsfälle gemeldet. Reisende auf die Jungfern-Inseln sollen eine ganztägige persönliche Stechmücken-Expositionsprophylaxe durchführen (ProMED, 9. Dezember 2016).

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