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Aktuelle epidemiologische Informationen: KW 2 / 2017:

Methanol-Vergiftung in Pakistan

In der pakistanischen Stadt Toba Tek Singh rund 350 km südlich von Islamabad sind 24 Bewohner an Methanol-Vergiftung verstorben. Mehr als 40 weitere Bewohner weisen Vergiftungserscheinungen durch Methanol auf. Als Vergiftungsursache wurde selbst hergestellter Likör identifiziert, der den Bewohnern der christlichen Enklave zum Weihnachtsfest ausgeschenkt worden war. Reisende nach Pakistan sollen alkoholische Getränke unbekannter Herkunft vermeiden (ProMED, 29. Dezember 2016).

Gelbfieber in Brasilien (Sao Paulo) (5)

In der Metropolregion von Sao Paulo in Brasilien wurde bei einem toten Affen Gelbfieber diagnostiziert. Es handelt sich um den ersten Nachweis von Gelbfieber bei einem Affen in diesem Jahr in Sao Paulo. In der betroffenen Region der Millionenstadt wurde eine Impf-Kampagne begonnen um eine Ausbreitung auf die Bevölkerung zu verhindern. Reisende in die Region von Asilo Sao Vicente de Paulo sollen eine Gelbfieber-Impfung aufweisen und ihren Impfpass immer mit sich führen (ProMED, 28. Dezember 2016).

Influenza in Ostafrika

Aus der gesamten ostafrikanischen Region wird eine erhöhte Aktivität der Influenza gemeldet. Es handelt sich überwiegend um das Influenza-Virus A H3N2. Reisende in die ostafrikanischen Länder mit einer Indikation für eine Influenza-Impfung sollen vor Reiseantritt eine Impfung mit dem saisonalen Influenza-Impfstoff durchführen (ProMED, 28. Dezember 2016).

Influenza in Marokko

Aus dem nordafrikanischen Marokko wird eine erhöhte Aktivität der Influenza gemeldet. Es handelt sich überwiegend um das Influenza-Virus A H3N2. Reisende nach Marokko mit einer Indikation für eine Influenza-Impfung sollen vor Reiseantritt eine Impfung mit dem saisonalen Influenza-Impfstoff durchführen (ProMED, 28. Dezember 2016).

Saisonale Influenza in Europa

In Teilen Europas wird ein langsamer, aber deutlicher Anstieg der Fälle von saisonaler Influenza beobachtet. Eine beginnende Influenza-Aktivität wird in Schweden und Norwegen sowie in Spanien und Portugal registriert. In der Ukraine wurden mehr als 130 Schulen geschlossen aufgrund einer hohen Influenza-Aktivität in der Stadt und umliegenden Region. Reisende in die genannten Regionen Europas mit einer Indikation für eine Influenza-Impfung sollen vor Reiseantritt eine Impfung mit dem saisonalen Influenza-Impfstoff durchführen (ProMED, 28. Dezember 2016).

Venezolanische Pferde-Enzephalitis in Kolumbien

Das Cesar Department im Nordwesten von Kolumbien wurde von den Veterinärbehörden Kolumbiens zum Sperrgebiet erklärt, nachdem dort Venezolanische Pferde-Enzephalitis-Herde identifiziert wurden. Alle Pferde müssen gegen die durch Stechmücken übertragene Virusinfektion geimpft werden. Pferde dürfen nicht mehr aus dem Department exportiert werden. Reisende in das genannte Department Kolumbiens sollen eine ganztägige individuelle stechmücken-Expositionsprophylaxe durchführen (ProMED, 28. Dezember 2016).

Chikungunya-Fieber in Pakistan (2)

Aus Karachi und aus Islamabad in Pakistan werden Ausbrüche von Chikungunya-Fieber gemeldet. In Karachi sind bisher offiziell fünf Erkrankungsfälle bestätigt. Nach inoffiziellen Berichten erkrankten in den vergangenen Wochen mehrere Tausend Menschen an Fieber und Gelenkschmerzen. Mindestens ein Erkrankungsfall wurde in Islamabad registriert. Der Patient war von Karachi nach Islamabad gereist. Reisende nach Pakistan und insbesondere in die beiden genannten Städte sollen eine ganztägige persönliche Stechmücken-Expositionsprophylaxe durchführen (ProMED, 26./29. Dezember 2016/2. Januar 2017).

Mumps in den USA (Arizona)

Im Nordosten von Arizona sind die Mumps ausgebrochen. Seit August sind mehr als 2.200 Bewohner im Bundesstaat an Mumps erkrankt. Rund 60% der Erkrankten stammen von den Marshall-Inseln, die im US-Bundesstaat wohnen. Im US-Bundesstaat Texas werden aktuell zwei Ausbrüche berichtet. Beide Ausbrüche sind im Rahmen von Cheerleader-Wettbewerben aufgetreten. Aus Kansas City im US-Bundesstaat Missouri werden mehr als 200 Erkrankungsfälle insbesondere von der University of Missouri gemeldet. Reisende in die USA sollen eine  ausreichenden Immunschutz gegen Mumps aufweisen (ProMED, 26. Dezember 2016).

Trypanosomiasis aus Sambia in den USA

Ein Bewohner von Baltimore ist nach seiner Rückkehr von einer Safari in Sambia und Botswana an Afrikanischer Schlafkrankheit erkrankt. Die Infektion erfolgte nach aller Wahrscheinlichkeit während eines Aufenthalts in einem Wildpark in Sambia. Dort wurden in den letzten Jahren vereinzelt Ausbrüche der Protozoen-Infektion bekannt. Auch Reisende sind vereinzelt erkrankt. Reisende nach Sambia sollen Maßnahmen zum Schutz vor Tsetse-Fliegen durchführen (ProMED, 26. Dezember 2016).

Masern in Pakistan (4)

Im pakistanischen Distrikt Awaran in der Provinz Balutschistan sind mehr als 40 Kinder an Masern erkrankt. Mindestens fünf der erkrankten Kinder sind an Masern verstorben. Die Behörden gehen von weiteren Erkrankungs- und Todesfällen aus. Reisende nach Pakistan sollen einen ausreichenden Immunschutz gegen Masern aufweisen (ProMED, 26. Dezember 2016).

Masern in den USA (Los Angeles County)

In Los Angeles County sind zwei Bewohner an Masern erkrankt. Damit sind in einem aktuellen Ausbruchsgeschehen bereits neun Menschen an der Virusinfektion erkrankt. Reisende in die USA sollen grundsätzlich über einen ausreichenden Immunschutz gegen Masern verfügen (ProMED, 26. Dezember 2016).

Masern in Australien (2)

In Western Australien wurden zwei Fälle von Masern diagnostiziert. Es handelte sich um nicht geimpfte Kinder, die sich die Infektion bei einer Reise außerhalb Australiens geholt hatten. Die Behörden befürchten weitere Infektionen und Erkrankungsfälle. Reisende nach Australien sollen über einen ausreichenden Immunschutz gegen Masern verfügen (ProMED, 26. Dezember 2016).

Milzbrand in Indien (3)

Im indischen Bundesstaat Tamil Nadu sind mehrere Elefanten an Milzbrand erkrankt und verendet. Ein junger Elefant wurde tot im Kombuthooki Amman Koil Wald gefunden. Weitere tote Elefanten wurden in den Distrikten Coimbatore und Nilgiris entdeckt. Reisende in den indischen Bundesstaat Tamil Nadu sollen jeden direkten Kontakt mit erkrankten Elefanten oder mit Elefanten-Kadavern vermeiden (ProMED, 25./29. Dezember 2016).

Hepatitis in Indien (2)

In dem Dorf Lukapada im indischen Bundesstaat Odisha sind 15 Bewohner, darunter fünf Kinder an Hepatitis erkrankt. Bisher ist die Ursache nicht endgültig geklärt. Es handelt sich vermutlich um durch Trinkwasser übertragene Hepatitis A oder Hepatitis E. Reisende nach Indien sollen grundsätzlich einen ausreichenden Immunschutz gegen Hepatitis A aufweisen und alle Empfehlungen der Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene beachten (ProMED, 25. Dezember 2016).

Vogelinfluenza in China (4)

Aus dem Süden Chinas werden vereinzelte Fälle von Influenza durch den Virustyp A H7N9 gemeldet. Ein 75jähriger Patient erkrankte und verstarb in Hongkong, hatte sich aber bei einem Aufenthalt auf dem chinesischen Festland infiziert. Ein weiterer Erkrankungsfall war in Macau aufgetreten. Auch aus der Provinz Jiangxi wird ein Erkrankungsfall gemeldet. Die beiden ersten Infektionen kamen durch direkten Kontakt mit Geflügel zustande. Zur dritten Infektion wurden keine Angaben zur Infektion gemacht. Reisende nach China sollen jeden direkten Kontakt mit Geflügel und unbehandelten Geflügel-Produkten vermeiden (ProMED, 25./30. Dezember 2016/3. Januar 2017)).

Hendra-Virus in Australien

Auf einer Farm in Casino im australischen Bundesstaat New South Wales ist ein Pferd an einer Infektion mit dem Hendra-Virus erkrankt und verendet. Die Farm wurde unter Quarantäne gestellt. Das Hendra-Virus wird von Flughunden ausgeschieden und auf Pferde und ggf. auf Menschen übertragen. Beim Mensch kann sich eine tödlich verlaufende Enzephalitis entwickeln. Reisende in den Osten Australiens sollen jeden direkten Kontakt mit Flughunden und mit erkrankten Pferden vermeiden (ProMED, 24. Dezember 2016).

West Nil-Virusinfektion in den USA (Oklahoma) (2)

In McCurtain County im US-Bundesstaat Oklahoma ist ein 24jähriger Wallach an einer West Nil-Virusinfektion erkrankt. Nach den Angaben zeigte das Tier milde neurologische Symptome. Es handelt sich um den 16. Erkrankungsfall durch West Nil-Virus bei einem Pferd im Bundesstaat in diesem Jahr. Das so späte Auftreten einer entsprechenden Infektion im Bundesstaat Oklahoma ist ungewöhnlich, da es dort auch schon Fröste gab, die die Stechmücken-Populationen dezimieren und deren Aktivität einschränken. Reisende in den genannten Bundesstaat sollen bei Anwesenheit von Stechmücken eine persönliche Stechmücken-Expositionsprophylaxe durchführen (ProMED, 24. Dezember 2016).

Japan-Enzephalitis in Indien (Maharashtra)

In der Stadt Pune im westlichen Teil des indischen  Bundesstaats Maharashtra sind erstmals Fälle von Japan-Enzephalitis aufgetreten. Es handelt sich um zwei Studenten im Alter von 18 und 21 Jahren. Bisher wurden Erkrankungsfälle mit der durch Stechmücken übertragenen Virusinfektion ausschließlich im Osten des indischen Bundesstaats beobachtet. Im Malkangiri District im indischen Bundesstaat Odisha sind in der diesjährigen Übertragungssaison 32 Kinder an der Virusinfektion verstorben. Mittlerweile werden mehr als 18.000 Kinder im Distrikt gegen Japan-Enzephalitis geimpft. Reisende in die beiden genannten Regionen in Indien sollen eine ganztägige persönliche Stechmücken-Expositionsprophylaxe durchführen. Bei erhöhtem oder verlängertem Expositionsrisiko soll eine Impfung vor Reiseantritt durchgeführt werden (ProMED, 18./23. Dezember 2016).

Atypische Mykobakteriose in den USA

In Anaheim im Orange County im US-Bundesstaat Kalifornien wurde eine Kinder-Zahnarzt-Praxis geschlossen nachdem in den letzten Wochen Dutzende von dort behandelten Kindern an Infektionen mit dem atypischen Mykobakterium Mycobacterium abscessus infiziert worden waren. Der Erreger ist ein Umweltkeim und wurde vermutlich durch kontaminierte Spülflüssigkeit in Wunden von Zahnarztbehandlungen eingetragen. Bei Reise-Rückkehrern mit Wundinfektionen nach Zahn-Behandlung in der entsprechenden Praxis sollen auf atypische Mykobakterien untersucht werden (ProMED, 18. Dezember 2016).

Hepatitis in Indien

Im District Ernakulam im indischen Bundesstaat Kerala wird eine erhöhte Aktivität von fäkal-oral übertragener Hepatitis registriert. Es ist von einer Reihe von Todesfällen die Rede. Bisher ist nicht geklärt, ob es sich um Hepatitis A oder Hepatitis E handelt. Reisende in den indischen Bundesstaat Kerala und auf den gesamten indischen Subkontinent sollen über eine ausreichende Immunität gegen Hepatitis A verfügen. Alle Empfehlungen der Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene sollen beachtet werden (ProMED, 18. Dezember 2016).

Leptospirose in der Dominikanischen Republik (2)

In der Dominikanischen Republik sind in diesem Jahr mehr als 560 Fälle von Leptopsirose aufgetreten. Mehr als 40 Patienten sind verstorben. Die meisten Erkrankungsfälle treten im Norden der Insel auf, da hier in diesem Jahr starke Regenfälle und Überflutungen stattfanden. Die meisten Infektionen erfolgen durch direkte Hautkontakte mit kontaminiertem Wasser von Überflutungsregionen oder durch den Konsum von kontaminiertem Wasser. Reisende in die Dominikanische Republik sollen direkten Haut- oder Schleimhautkontakt mit Wasser von überfluteten Regionen vermeiden (ProMED; 19. Dezember 2016). 

Kyasanur Forest-Krankheit in Indien (2)

Im District Sindhudurg im indischen Bundesstaat Maharashthra ist im Jahr 2016 erstmals Kyasanur Forest-Krankheit aufgetreten. Dabei sind mehr als 130 Menschen erkrankt und sieben Patienten verstorben. Nun wird ein Impfprogramm aufgelegt, wobei 7.500 Bewohner der am schwersten betroffenen Region geimpft werden sollen. Kyasanur Forest-Krankheit wird durch die Zeckenart Haemaphysalis spinigera übertragen. Reisende in die westlichen Bundesstaaten Indiens sollen bei Kontakt mit der Natur Maßnahmen zum Schutz vor Zecken (persönlichen Zecken-Expositionsprophylaxe) durchführen (ProMED, 20. Dezember 2016).

Fledermaus-Tollwut in Schweden

Bei 14 Daubenton’schen Fledermäusen aus den beiden südschwedischen Regionen Skane und Smaland konnten Antikörper gegen das Europäische Fledermaus-Tollwut-Virus nachgewiesen werden. Dies bedeutet, dass das genannte Virus in der Fledermaus-Population in den beiden südschwedischen Distrikten zirkuliert. Die schwedischen Gesundheitsbehörden schätzen das Infektionsrisiko für Menschen als sehr gering ein. Trotzdem soll jeder direkte Kontakt mit Fledermäusen, insbesondere mit verhaltensauffälligen Fledermäusen vermieden werden und nach entsprechenden Haut- oder Schleimhaut-Kontakten ein Arzt aufgesucht werden (ProMED, 20. Dezember 2016).

Methanol-Vergiftung in Russland

In der sibirischen Stadt Irkutsk sind mehr als 40 Bewohner an Methanol-Vergiftung verstorben. Weitere 16 Patienten liegen mit lebensbedrohlichen Symptomen einer entsprechenden Vergiftung in Krankenhäusern der russischen Stadt. Als Vergiftungsquelle wird eine Badelotion genannt, die Alkohol, aber einen hohen Prozentanteil Methanol enthält. Reisende sollen keine alkoholischen Getränke unklarer Herkunft oder unklaren Inhalts konsumieren (ProMED, 20. Dezember 2016).

Hantavirus-Kardiopulmonales Syndrom in Chile (5)

Aus dem südamerikanischen Chile werden neue Fälle von Hantavirus-Kardiopulmonalem Syndrom gemeldet. In Villarrica in der Region Araucania erkrankte ein 50jähriger Mann. Inder Provinz Quillota in der Region Valparaiso ist ein 63jähriger Ingenieur an einem Hantavirus-Kardiopulmonalen Syndrom verstorben. Als Erreger kommt in beiden Erkrankungsfällen das Andes-Virus in Frage, das von Zwergreisratten übertragen wird. Reisende nach Chile sollen jeden direkten Kontakt mit Nagetieren oder mit Nagetier-Exkreten/-Sekreten kontaminierten Gegenständen vermeiden (ProMED, 21./23. Dezember 2016).

Lassa-Fieber in Nigeria (3)

Obwohl der nigerianische Bundesstaat Ogun vor vier Monaten als Lassa-Fieber-frei erklärt wurde, werden erneut Neuerkrankungen durch die Virusinfektion berichtet. In einem Krankenhaus in Abeokuta sind ein Pflegehelfer und eine Krankenschwester am Lassa-Fieber verstorben. Bei zwei weiteren Patienten, einem Arzt und einer weiteren Schwester wird eine Infektion mit dem gleichnamigen Virus vermutet. Lassa-Virus wird durch Nagetiere auf den Menschen übertragen. Reisende nach Westafrika sollen jeden direkten Kontakt mit Nagetieren oder mit Nagetier-Exkreten/-Sekreten kontaminierten Gegenständen vermeiden (ProMED, 21. Dezember 2016).

Mumps in den USA (8)

Eine Reihe von US-Bundesstaaten meldet weiterhin eine erhöhte Mumps-Aktivität. So sind die Counties Johnson, Collin, Dallas, Denton und Tarrant im US-Bundesstaat Texas betroffen. Im US-Bundesstaat Arkansas werden weiterhin Neuerkrankungen von Mumps registriert. Mit mehr als 2.200 Erkrankungsfällen im aktuellen Ausbruch handelt es sich um die größte Mumps-Epidemie in Arkansas seit den 70er Jahren. Ebenso sind die US-Bundesstaaten Oklahoma (mehr als 300 Fälle in sieben Counties), Missouri (rund 230 Fälle) und New York (mehrt als 60 Erkrankungsfälle) betroffen. Reisende in die USA sollen über einen ausreichenden Immunschutz gegen Mumps verfügen (ProMED, 18./21. Dezember 2016).

Blaualgenblüte in Neuseeland

Im Waikiriri und im Selwyn River in der Region von Glentunnel im Canterbury District auf der Südinsel Neuseelands wird eine Blaualgenblüte beobachtet. Die lokalen Gesundheitsbehörden warnen nun die Bevölkerung augenblicklich jeden direkten Kontakt mit dem Wasser zu vermeiden. Auch soll kein Wasser aus den kontaminierten Bereichen getrunken werden (ProMED, 23. Dezember 2016).

Meningokokken-Meningitis in Italien (Toskana) (3)

In der italienischen Region Toskana ist erneut ein Fall von Meningokokken-Meningitis aufgetreten. Betroffen ist ein 4jähriges Kind aus Pisa. Das Kind war nach den Angaben der Presse gegen Meningokokken der Gruppe C geimpft. Nach den verfügbaren Informationen handelt es sich um einen Fall durch Meningokokken der Serogruppe C. Reisende in die Toskana mit engen Haushalts-Kontakten zu Einheimischen sollen ggf. eine Impfung gegen Meningokokken der Serogruppe C durchführen (ProMED, 18. Dezember 2016).

Keuchhusten in den USA (Kalifornien)

In der Stadt Palo Alto im US-Bundesstaat Kalifornien steigt die Zahl von Keuchhusten-Erkrankungen bei Schülern in Mittelschulen und Gymnasien deutlich an. Mittlerweile werden alle Schüler mit Husten zur Keuchhusten-Diagnostik gesandt. Das genaue Ausmaß des Ausbruchs ist unklar. Auch aus dem Eddy County im ZS-Bundesstaat New Mexico wird ein Keuchhusten-Ausbruch gemeldet. Es ist von mindestens 20 Erkrankungsfällen die Rede. Reisende nach Kalifornien und New Mexico sollen über einen ausreichenden Immunschutz gegen Keuchhusten verfügen (ProMED, 18./23. Dezember 2016).

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