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Hier finden Sie die aktuellen epidemiologischen Meldungen der letzten drei Monate. Die epidemiologischen Informationen werden wöchentlich vom Virologen Dr. Dobler zusammengestellt.

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Aktuelle epidemiologische Informationen: KW 2 / 2017:

Tollwut in Peru

Nach offiziellen Angaben sind in der Region von Cusco im Südosten Perus bis zu 85 Bewohner an Fledermaus-Tollwut erkrankt. Besonders betroffen sind die Ortschaften von Camana, Mayapo, Puerto Huallana und Alto Pinchas im Amazonas-Gebiet. Allerdings ist unklar, ob es sich um Erkrankte oder um Exponierte handelt. Als Infektionsquelle werden Tollwut-infizierte Vampir-Fledermäuse genannt. Reisend ein die genannte Region sollen nicht in der Nachtunter freiem Himmel campieren. Nach direkten Kontakten mit Fledermäusen soll sofort ein Arzt aufgesucht werden (ProMED, 9. Januar 2017).

Milzbrand in Sambia (4)

Aus den Distrikten Limulunga, Nalolo, Kalabo, Shangombo und Sioma in der sambischen Westprovinz werden Ausbrüche von Milzbrand gemeldet. In den betroffenen Distrikten ist die Verbringung von Rindern eingeschränkt. Der Viehbestand soll gegen Milzbrand geimpft werden. Über menschliche Erkrankungsfälle existieren bisher keine Berichte. Reisende in den Westen Sambias sollen jeden direkten Kontakt mit erkrankten Tieren oder Tierkadavern vermeiden. Fleisch soll nur aus bekannter Herkunft und in gut durchgegartem Zustand verzehrt werden (ProMED, 9. Januar 2017).

Typhus in Simbabwe

Aus Simbabwe wird ein Typhus-Ausbruch gemeldet. Es ist von mehr als 2.200 Verdachtsfällen die rede. Mindestens neun Patienten sind verstorben. Dreiviertel der Fälle werden aus der Hauptstadt Harare berichtet. Nach inoffiziellen Angaben sind die Knappheit von sauberem Wasser und die schlechten hygienischen Verhältnisse an dem Ausbruch mit schuld. Die Gesundheitsbehörden haben jeglichen Straßenverkauf verboten haben. Reisende nach Simbabwe sollen alle Empfehlungen der Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene beachten. Bei erhöhtem Infektionsrisiko soll eine Typhus-Impfung vor Reiseantritt durchgeführt werden (ProMED, 8. Januar 2017).

Melioidose in Australien.

Im australischen Bundesstaat Northern Australia sind seit Oktober mindestens 17 Bewohner an Melioidose erkrankt. Ein Patient ist verstorben. Als infektionsquelle werden die durch Monsunregen durchnässten Böden genannt. Dadurch können die Erreger im Boden leichter mit menschlicher Haut direkt in Kontakt kommen und zu granulomatösen, schlecht heilenden Wunden führen. Reiserückkehrer aus dem Norden und Osten Australiens mit schlecht heilenden Wunden sollen auf Melioidose untersucht werden (ProMED, 8. Januar2017).

Legionellose in den USA (New York) (4)

In Naussau County im US-Bundesstaat New York sind mindestens zwei Personen an Legionellose erkrankt. Als Infektionsort wird ein Fitness Center im Garden Park City vermutet, in dessen Swimming Pool der Erreger nachgewiesen werden konnte. Reisende mit Symptomen eines Respirationstrakt-Infekts, die den Fitness Club in Garden City Park besucht haben, sollen auf Legionellose untersucht werden (ProMED, 7. Januar 2017).

Masern in Rumänien (2)

Bis Ende Dezember wurden in der westrumänischen Stadt Timisoara mehr als 120 Fälle von Masern diagnostiziert. In den ersten drei Tagen des neuen Jahres wurden weitere 30 Fälle von Masern registriert. Während im Jahr 2015 nur 7 Masern-Fälle in Rumänien registriert worden waren, wurden im letzten Jahr mehr als 360 Fälle registriert und in den ersten Tagen des Jahres 2017 bereits mehr als 30 Fälle. Reisende nach West-Rumänien sollen einen ausreichenden Immunschutz gegen Masern aufweisen (ProMED, 6. Januar 2017).

Masern in Australien (3)

Aus Australien werden immer wieder sporadische Einschleppungen und kleinere Ausbrüche von Masern gemeldet. In Sydney, im australischen Bundesstaat New South Wales war nun wieder eine Patientin mit Masern aus Bali gelandet und während der Inkubationszeit im infektiösen Stadium in Sydney unterwegs. Damit sind in den letzten vier Wochen im Dezember in Sydney vier Fälle von Masern aufgetreten, die während der infektiösen Phase in Sydney unterwegs waren. Reisende nach Australien sollen einen ausreichenden Immunschutz gegen Masern aufweisen (ProMED, 6. Januar 2017).

Dengue-Fieber in Frankreich aus Burkina Faso

Bei einem Reise-Rückkehrer aus dem westafrikanischen Burkina Faso wurde bei zwei Franzosen Dengue-Fieber diagnostiziert. Es handelt sich jeweils um Dengue-Virus vom Serotyp 2. Bei einem der Patienten war eine schwere Verlaufsform mit Perikarditis und einer Hepatitis nachweisbar. Diese ist ein Hinweis, dass weiterhin in Teilen des westafrikanischen Landes Dengue-Fieber auftritt. Reisende nach Burkina Faso sollen eine ganztägige individuelle Stechmücken-Expositionsprophylaxe durchführen (ProMED, 3. Januar 2017).

Tollwut in Puerto Rico

Obwohl der Mungo bisher nicht als Überträger der Tollwut in den USA und assoziierten Gebieten bekannt war, zeigen nun Untersuchungen, dass die Mungo-Population in Puerto Rico zu 40% Antikörper gegen Tollwut aufweisen. Nun wurde der erste Fall einer Tollwut bei einem Menschen durch eine Attacke eines Mungos bekannt, der schon im Jahr 2015 aufgetreten war. Mungos können Tollwut übertragen. Reisende auf die Westindischen Inseln sollen direkte Kontakte mit Mungos vermeiden und im fall eines entsprechenden Kontakts sofort einen Arzt aufsuchen (ProMED, 6./7. Januar 2017).

Kyasanur Forest-Krankheit in Indien (3)

In der Gemeinde Thirthahalli im Distrikt Shimoga im indischen Bundesstaat Karnataka sind innerhalb weniger Tage acht Menschen an der Kyasanur Forest-Krankheit erkrankt. Die auch als „Affenfieber“ bekannte Infektion wird von dem gleichnamigen Virus verursacht, das durch Zecken der Gattung Haemaphysalis übertragen wird. Reisende in den indischen Bundesstaat Karnataka sollen bei direkten Kontakten mit der Vegetation Maßnahmen zum Schutz vor Zecken durchführen (ProMED, 6. Januar 2017).

Cholera im Jemen (5)

Nach den Informationen des Gesundheitsministeriums des Jemens sind in dem arabischen Land mittlerweile offiziell rund 12.700 Bewohner an der Cholera erkrankt. Knapp einhundert Menschen sind an der Cholera verstorben. Mehr als die Hälfte der Erkrankungsfälle traten in den Gouvernaten von Aden, Ibb, Ta’izz und Al Hudaydah auf. Insgesamt ist die Cholera in 135 Distrikten des Landes epidemisch auftretend. Reisende in in den Jemen sollen alle Empfehlungen der Trinkwasser- und Nahrungsmittel-Hygiene beachten (ProMED, 5. Januar 2017).

Hepatitis E im Tschad

In der Region Am Timan im Tschad sind seit September des letzten Jahres mindestens 44 Patienten mit Hepatitis E diagnostiziert worden. Bei mehr als 320 weiteren Patienten besteht der Verdacht einer Hepatitis E. Die ersten Erkrankungsfälle des aktuellen Ausbruchs seien Ende August 2016 in der Region aufgetreten. Als Übertragungsweg wird kontaminiertes Wasser vermutet. Der eindeutige epidemiologische Nachweis steht allerdings aus. Reisende in den Tschad sollen alle Empfehlungen der Trinkwasser- und Nahrungsmittel-Hygiene beachten (ProMED, 5. Januar 2017).

Dengue-Fieber auf den Salomonen

Bei einem anhaltenden Dengue-Fieberausbruch seit August 2016 auf den Salomonen-Inseln sind mittlerweile mehr als 6.300 Bewohner erkrankt. In der dritten Dezemberwoche wurden 36 Neuerkrankungen in Krankenhäusern registriert. In der überwiegenden Zahl der Patienten kann Dengue-Virus vom Serotyp 2 identifiziert werden. Reisende auf die Salomonen sollen eine ganztägige individuelle Stechmücken-Expositionsprophylaxe durchführen (ProMED, 3. Januar 2017).

Dengue-Fieber in Vanuatu (2)

Auf dem pazifischen Inselstaat Vanuatu ist das Dengue-Fieber ausgebrochen. Bei mehr als 30 Patienten konnte die Virusinfektion bestätigt werden. Die Zahl der Verdachtsfälle hat sich binnen einer Woche im Dezember mehr als verdoppelt. Reisende nach Vanuatu sollen eine ganztägige individuelle Stechmücken-Expositionsprophylaxe durchführen (ProMED, 3. Januar 2017).

Masern im Sudan (2)

In den Nuba-Bergen im Sudan sind die Masern ausgebrochen. Die betroffene Region ist unter der Kontrolle der Sudanesischen Volks-Befreiungsarmee SPLA). Insgesamt sind in den vergangenen Wochen mehr als 100 Bewohner, vorwiegend Kinder erkrankt. 20 Patienten, ausschließlich Kinder, sind an der Virusinfektion verstorben. Reisende in den Sudan sollen über eine ausreichende Immunität gegen Masern verfügen (ProMED, 4. Januar 2017).

Masern in den USA (Los Angeles County) (2)

In der Region von Los Angeles im US-Bundesstaat Kalifornien sind die Masern ausgebrochen. Es ist von elf Erkrankungsfällen die Rede. Mittlerweile ist ein erster Fall in Santa Barbara County aufgetreten, der in direktem Zusammenhang mit den Erkrankungsfällen in Los Angeles steht. Reisende nach Kalifornien und insbesondere in den Großraum von Los Angeles sollen über einen ausreichenden Immunschutz gegen Masern verfügen (ProMED, 4. Januar 2017).

Schweine-Influenza in Kanada

Aus Kanada wird ein Fall von sog. Schweine-Influenza gemeldet. Der nicht näher bezeichnete Patient hatte eine Pneumonie entwickelt. Der genaue Infektionsort wurde nicht genannt. Bei der Schweine-Influenza handelt es sich um eine Form der Influenza, die durch ein bisher ausschließlich von Schweinen auf den Menschen übertragenen Influenzaviren (Serotyp A, H3N2v) übertragen werden. Die Fälle treten überwiegend in Nordamerika auf. Die Infektion erfolgt durch direkte Kontakte bei Landwirtschafts-Ausstellungen oder Schweine-Farmen. Reisende nach Nordamerika sollen direkte Kontakte mit Schweinen vermeiden (ProMED, 2. Januar 2017).

Haut-Diphtherie in Österreich aus Sri Lanka

Die österreichischen Gesundheitsbehörden melden einen Fall von Haut-Diphtherie bei einem Reise-Rückkehrer aus Sri Lanka. Der Reisende hatte ein schlecht heilendes Ulkus am Fingernagel (Panaritium). Der Erregernachweis ergab einen Toxin-produzierenden Stamm des Diphtherie-Bakteriums. Eine Infektion mit Corynebacterium diphtheriae kann bei Infektion der Haut als ulzeröse Wundinfektion verlaufen. Die Impfung schützt nicht vor der lokalen Infektion, aber vor der Toxinwirkung. Bei Reise-Rückkehrern aus den Tropen mit schlecht heilenden Haut-Ulzera soll auch an eine Haut-Diphtherie gedacht werden (ProMED, 1. Januar 2017).

Hantavirus-Kardiopulmonales Syndrom in Chile (Maule)

In der Provinz Hualane in der chilenischen Region Maule ist ein 23jähriger Mann am Hantavirus-Kardiopulmonalen Syndrom erkrankt. In der Region Maule sind im Jahr 2016 damit insgesamt vier Fälle von Hantavirus-Kardiopulmonalem Syndrom aufgetreten. Das in der Region vorkommende Hantavirus ist Andes-Virus, das von Langschwanz-Reisratten übertragen wird. Reisende sollen jeden direkten Kontakt mit Nagetieren oder mit durch deren Ausscheidungen kontaminierten Gegenständen vermeiden (ProMED, 1. Januar 2017).

Tsutsugamushi-Fieber in Indien (Assam)

Tsutsugamushi-.Fieber könnte für einen Teil der Fälle von Enzephalitis im indischen Bundesstaat Assam und möglicherweise in anderen Bundesstaaten Indiens verantwortlich sein. Nach neuen Untersuchungen sind rund ein Fünftel der Enzephalitis- und Enzephalopathie-Erkrankungsfälle durch Komplikationen von Tsutsugamushi-Fieber bedingt. Auch eine Reihe von Todesfällen wird durch Tsutsugamushi-Fieber verursacht. Der Erreger wird durch Milbenlarven übertragen, die in der Vegetation sitzen. Reisende in den indischen Bundesstaat Assam und den Norden Indiens sollen Maßnahmen zum Schutz vor Milbenlarven durchführen (ProMED, 1. Januar 2017).

Keuchhusten in den USA (Wisconsin) (2)

Im Norden des US-Bundesstaats Wisconsin ist der Keuchhusten ausgebrochen. Es ist von rund 40 bestätigten Errkankungsfällen, und rund 130 Verdachtsfällen die Rede. Betroffen sind vor allen Schüler. Daraufhin wurden nun die Weihnachtsferien im Rhinelander School District um mehrere Tage verlängert um damit die Übertragungs-Wahrscheinlichkeit einzudämmen. Reisende in die USA-Sollen einen ausreichenden Immunschutz gegen Keuchhhusten aufweisen (ProMED, 1. Januar 2017).

Lassa-Fieber in Nigeria (Ogun)

Nach den Angaben der nigerianischen Gesundheitsbehörden wird im nigerianischen Bundesstaat Ogun ein Lassa-Fieberausbruch beobachtet. Die Behörden haben nun den Bedrohungsgrad angehoben und Maßnahmen gegen eine weitere Ausbreitung der Infektion angeordnet. Lassa-Virus wird durch Ausscheidungen von Ratten (Vielzitzenratte) übertragen. Reisende nach Westafrika sollen jeden direkten Kontakt mit Nagetieren oder mit durch deren Ausscheidungen kontaminierten Gegenständen vermeiden (ProMED, 1. Januar 2017).

Q Fieber in Australien (3)

Die Zahl der humanen Q Fieber-Fälle im australischen Bundesstaat Southern Australia hat sich im Jahr 2016 im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt. Insgesamt wurden 27 Erkrankungsfälle diagnostiziert. Die meisten Erkrankungsfälle treten bei Personen auf, die direkten Kontakt zu Tieren haben, insbesondere zu Rindern, Schafen und Ziegen. Reisende nach Australien sollen direkte Kontakte mit Nutztieren und auch Wildtieren möglichst meiden (ProMED, 1. Januar 2017).

Legionellose in Europa aus Dubai

Seit Anfang Oktober wurden bei 26 Reiserückkehrern aus dem arabischen Emirat Dubai eine Legionellose diagnostiziert. Die Reisenden waren in unterschiedlichen Hotels. Eine Zuordnung zu einer Infektionsquelle ist damit schwierig. Reise-Rückkehrer aus dem Emirat Dubai mit Symptomen eines Respirationstrakt-Infekts sollen auf Legionellose getestet werden (ProMED, 31. Dezember 2016).

Meningokokken-Meningitis in Italien (Toskana) (4)

In der italienischen Region Toskana sind im Jahr 2016 knapp 30 Fälle von Meningokokken-Meningitis durch Serogruppe C aufgetreten. Sechs der Patienten sind verstorben. Die meisten Erkrankungsfälle wurden in der Altersgruppe der 20 bis 29Jährigen registriert. Nach den verfügbaren Angaben waren einige der Erkrankten gegen Meningokokken der Serogruppe C geimpft. Reisende in die Toskana mit längeren Aufenthalten mit engen Familienkontakten sollen ggf. eine Meningokokken-Impfung vor Reiseantritt durchführen (ProMED, 30. Dezember 2016).

Scharlach in Großbritannien (3)

In Sefton, nördlich von Liverpool in der Region Merceyside traten innerhalb weniger Tage acht Fälle von Scharlach auf. Es ist unklar, inwieweit es zu einem erneuten Anstieg der Erkrankungszahlen kommt wie in vergangenen Jahr. Reisende in die Region Merceyside sollen enge Haushaltskontakte mit Familien mit Scharlach-Erkrankten vermeiden (ProMED, 30. Dezember 2016).

Japan-Enzephalitis in Indien (Tamil Nadu)

Im indischen Bundesstaat Tamil Nadu sind im Jahr 2015 mehr als 50 Fälle von Japan-Enzephalitis aufgetreten, nachdem fünf Jahre vorher nur 11 Fälle gemeldet worden waren.  Auch das Akute Enzephalopathie-Syndrom wird im Bundesstaat Tamil Nadu immer häufiger diagnostiziert. Reisende in den Bundesstaat Tamil Nadu sollen Maßnahmen zum Schutz vor Stechmücken (individuelle persönliche Stechmücken-Expositionsprophylaxe) durchführen. Bei erhöhtem Expositionsrisiko soll eine Japan-Enzephalitis-Impfung vor Reiseantritt durchgeführt werden (ProMED, 29. Dezember 2016).

Lyme-Borreliose in den USA

Erie County im US-Bundesstaat Pennsylvania meldet die höchste Zahl von Patienten mit Lyme-Borreliose . Allein von 2015 bis 2016 hat sich die Zahl von 71 Fällen auf knapp 200 Fälle fast verdreifacht. Neben einer vermehrten Diagnostik sind auch die Zeckenzahlen angestiegen und die Durchseuchung der Zecken mit Borrelien hat zugenommen. Reisende in den gesamten Osten der USA sollen bei Kontakt mit der Natur Maßnahmen zum Schutz vor Zecken durchführen (ProMED, 29. Dezember 2016).

Affenbisse in Nepal

Die nepalesischen Gesundheitsbehörden warnen Bevölkerung und Besucher eingehend vor dem Auftreten von Affenbissen, nachdem innerhalb von nur zwei Tagen mehr als 40 Affenbisse allein im Pashupati Tempel in Kathmandu auftraten. Bisher wurden keine Fälle von Tollwut bekannt. Trotzdem soll bei Patienten nach Affenbissen eine Tollwut-Postexpositionsprophylaxe durchgeführt werden. Reisende in die Tempel Nepals sollen jeden direkten Kontakt mit Affen vermeiden und nach einem direkten Haut- oder Schleimhaut-Kontakt sofort einen Arzt aufsuchen (ProMED, 29. Dezember 2016).

Tollwut in den USA (11)

Aus Teilen der USA wird weiterhin eine erhöhte Tollwut-Aktivität gemeldet. In Forsyth County im US-Bundesstaat Georgia wurde bei einem Katzenjungen Tollwut diagnostiziert. Das Tier hatte eine Person gebissen. Bei einer toten Katze in Fair Oaks im Sacramento County im US-Bundesstaat Kalifornien wurde ebenfalls Tollwut diagnostiziert. Dort wurden auch alle Besitzer von Haustieren auf die mögliche Infektionsgefahr aufmerksam gemacht. In Oswego County im US-Bundesstaat New York wurden zwei Bewohner in Palermo und Hastings von Füchsen attackiert und verletzt. Bei beiden Füchsen wurde Tollwut diagnostiziert. Reisende in die USA sollen jeden direkten Kontakt mit Tieren mit auffälligem Verhalten vermeiden und im Fall eines direkten Kontakts sofort einen Arzt aufsuchen (ProMED, 29./30. Dezember 2016). 

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