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Hier finden Sie die aktuellen epidemiologischen Meldungen der letzten drei Monate. Die epidemiologischen Informationen werden wöchentlich vom Virologen Dr. Dobler zusammengestellt.

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Aktuelle epidemiologische Informationen: KW 2 / 2017:

Masern in Rumänien

In Rumänien wurden in diesem Jahr bereits fast 1.000 Erkrankungsfälle von Masern gemeldet, davon 150 allein im Monat Oktober. Insgesamt sind sechs Patienten an Masern verstorben, darunter eine 27jährige Frau mit HIV und ein einjähriger Säugling mit Mangelernährung. Betroffen sind 30 Distrikte. Die meisten Erkrankungsfälle werden aus den Distrikten Arad, Mures, Bistrita, Timis, Cluj, Caras-Severin, Brasov und Suceava gemeldet. Reisende nach Rumänien sollen über einen ausreichenden Immunschutz gegen Masern verfügen (ProMED, 29. Oktober 2016).

Masern in Liberia

In Margibi County im westafrikanischen Liberia sind erneut die Masern ausgebrochen. In diesem zweiten Ausbruchsgeschehen im Jahr 2016 sind bisher mindestens vier Erkrankungsfälle bestätigt. Elf weitere Verdachtsfälle sind in der bestätigenden Untersuchung. Reisende nach Liberia sollen eine ausreichende Immunität gegen Masern aufweisen (ProMED, 29. Oktober 2016).

Masern in Australien (Flug nach Perth)

Im australischen Bundesstaat Western Australia ist ein Passagier nach Ankunft in Perth an Masern erkrankt. Damit war während des Fluges bereits infektiös und könnte Mit-Passagiere infiziert haben. Der Flug fand am 20. Oktober von Tokyo über Singapur nach Perth mit Singapore Airlines statt. Reisende, die auf diesem Flug mitflogen und Symptome eines Respirationstrakt-Infekts (Prodromalstadium) oder eine exanthematische Symptomatik entwickeln, sollen auf Masern untersucht werden. Reisende nach Australien sollen eine ausreichende Immunität gegen Masern aufweisen (ProMED, 29. Oktober 2016).

Leishmaniose in Brasilien

In der brasilianischen Stadt Governador Valadares in Bundesstaat Minas Gerais sind in diesem Jahr 15 Bewohner mit Viszeraler Leishmaniose diagnostiziert worden. Ein fünfmonatiger Säugling ist an der Infektion verstorben. Weitere Informationen wurden nicht mitgeteilt. Reisende in die genannte Region im Bundesstaat Minas Gerais sollen Maßnahmen zum Schutz von Sandmücken (individuelle Expositionsprophylaxe) durchführen (ProMED; 29. Oktober 2016).

Cholera auf den Philippinen

In der philippinischen Stadt Bacolod City in der Provinz Negros Occidental ist die Cholera ausgebrochen. Es ist von mehr als 100 Verdachtsfällen die Rede. Die überwiegende Zahl der Erkrankungsfälle tritt in Schulkindern auf. Reisende in die genannte Stadt sollen alle Empfehlungen der allgemeinen Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene beachten (ProMED, 29. Oktober 2016).

Cholera im Jemen (2)

Die Zahl der Fälle an Cholera im Jemen ist auf knapp 1.200 Verdachtsfälle gestiegen. Fälle werden aus mindestens neun Governaten des Landes gemeldet. Weitere Informationen zur Situation werden nicht gemacht. Reisende in den Jemen sollen alle Empfehlungen der allgemeinen Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene beachten (ProMED, 29. Oktober 2016).

Cholera im Niger

In den letzten zwei Wochen sind in der Dosso Region im westafrikanischen Niger mindestens 23 Bewohner an Cholera erkrankt und davon neun Patienten verstorben. Weitere Informationen zu dem Ausbruch wurden nicht mitgeteilt. Reisende in den Niger und insbesondere in die Dosso Region sollen alle Empfehlungen der allgemeinen Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene beachten (ProMED, 29. Oktober 2016).

Cholera in Uganda

Seit September sind im Amuru Distrikt in Uganda mindestens 40 Bewohner an Cholera erkrankt und mindestens zwei Patienten an der Cholera verstorben. Reisende in den genannten Distrikt in Uganda sollen alle Empfehlungen der allgemeinen Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene beachten (ProMED, 29. Oktober 2016).

Cholera in Zentralafrika

 

Drei Länder aus der zentralafrikanischen Region melden weiterhin Ausbrüche mit Cholera. In der Demokratischen Republik Kongo wurden in diesem Jahr mehr als 22.000 Cholera-Fälle meldet, davon rund 650 tödlich verlaufend. Damit hat sich die Zahl der Fälle im vergleich zum Vorjahr fast verdoppelt, die Zahl der Todesfälle mehr als verdreifacht. In der Volksrepublik Kongo wurden 16 Erkrankungsfälle und davon drei Todesfälle auf der vorgelagerten Insel Mbamou-Insel aufgetreten. Die Zentralafrikanische Republik meldet eine Verlangsamung der gemeldeten Neuerkrankungen, ohne jedoch konkrete Zahlen zu nennen. Reisende in die gesamte zentralafrikanische Republik sollen alle Empfehlungen der allgemeinen Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene beachten (ProMED, 29. Oktober 2016).

Syphilis in den USA (Oregon)

Wie auch in anderen US-Bundesstaaten steigt die Zahl der Neuerkrankungen im US-Bundesstaat Oregon an. In Lane County hat sich die Zahl von 2014 auf 2015 fast verdreifacht. In diesem Jahr dürfte die Zahl des letzten Jahres noch übertroffen werden. Ursache für den Anstieg, der bei beiden Geschlechtern nachweisbar ist. Reisende in den US-Bundesstaat Oregon sollen nur geschützte Intimkontakte mit Unbekannten ausführen (ProMED, 29. Oktober 2016).

West Nil-Virusinfektion in Panama

In zwei Provinzen Panamas sind Pferde an Infektionen mit dem West Nil-Virus erkrankt. In der Provinz Herrera ist ein Pferd erkrankt. In der Provinz Coclé sind im District Nata zwei Pferde und im District Eólico ein Pferd erkrankt. Reisende nach Panama sollen bei Anwesenheit von Stechmücken eine ganztägige individuelle Stechmücken-Expositionsprophylaxe durchführen (ProMED, 28. Oktober 2016).

Respiratory Syncytial-Virusinfektion in Thailand

In der nordöstlichen thailändischen Provinz Korat werden gehäuft schwere Infektionen durch Respiratory Syncytial (RS)-Virus registriert. In einem Krankenhaus in Korat sind neun der zehn Intensivmedizin-Betten von Kindern mit RS-Virusinfektionen belegt. Als einen Grund für den Anstieg der schweren Erkrankungen wird die Unkenntnis der Eltern genannt, die ihre Kinder erst in schwer krankem Zustand zum Arzt bringen. Reisende mit Kleinkindern in die genannte Region Thailands sollen bei respiratorischen Infekten frühzeitig medizinische Hilfe aufsuchen (ProMED, 28. Oktober 2016).

Leptospirose in Indien (Karnataka)

In der indischen Stadt Karnataka im gleichnamigen Bundesstaat sind innerhalb weniger Tage vier Bewohner an Leptospirose verstorben. Weitere Informationen über das Ausbruchsgeschehen in der Stadt sind nicht verfügbar. Leptospirose tritt häufig nach Überschwemmungen auf und ein Hauptüberträger sind Ratten. Reisende in die Stadt und Region von Karnataka sollen jeden direkten Hautkontakt mit stehenden Gewässern, insbesondere nach Überschwemmungen vermeiden (ProMED, 28. Oktober 2016).

Tollwut in Kasachstan

Mitte Oktober wurde in einem Dorf in Maktaral Chimkent im Süden des zentralasiatischen Kasachstan bei mehreren Hunden Tollwut festgestellt. Bei anderen Tieren wurde die Virusinfektion bisher nicht nachgewiesen. Reisende nach Kasachstan sollen jeden direkten Kontakt mit Wild- oder Haustieren mit auffälligem verhalten vermeiden und nach entsprechenden Kontakten sofort einen Arzt aufsuchen (ProMED, 28. Oktober 2016). 

Mumps in den USA (Kalifornien)

An der San Diego State University im US-Bundesstaat Kalifornien wurde bei einem Studenten Mumps diagnostiziert. Ein weiterer Bewohner des Studenten-Wohnheims hatte vorher eine sehr ähnliche Symptomatik. In diesem Jahr wurden bereits 19 Mumps-Fälle im San Diego County registriert, sechsmal so viele, wie in früheren Jahren. An der University of New Hampshire wurden Mumps bei drei Studenten diagnostiziert. Auch in diesem Bundesstaat ist ein deutlicher Anstieg der Mumps-Neuerkrankungen zu verzeichnen. Auch an der Framingham State University im gleichnamigen County im US-Bundesstaat ist ein Student an Mumps erkrankt. Hier wurden alle Kontaktpersonen auf einen ausreichenden Impfschutz überprüft. Reisende in die USA sollen einen ausreichenden Immunschutz gegen Mumps aufweisen (ProMED, 27. Oktober 2016).

West Nil-Virusinfektion in den USA (Florida)

In Palm Beach County im US-Bundesstaat Florida ist ein Esel einer West Nil-Virusinfektion erkrankt. Die Infektion erfolgte vermutlich im US-Bundesstaat Louisiana, wo das Tier wenige Tage vor Ausbruch der Symptomatik gekauft und nach Florida transportiert worden war. Im US-Bundesstaat Oklahoma sind innerhalb weniger Tage vier Fälle von West Nil-Virusinfektionen bei Pferden diagnostiziert worden. Damit steigt die Gesamtzahl dieser durch Stechmücken übertragenen Virusinfektionen im US-Bundesstaat Oklahoma auf 19 in diesem Jahr. Reisende in die USA sollen bei Anwesenheit von Stechmücken Maßnahmen zum Schutz vor Stechmückenstichen (individuelle stechmücken-Expositionsprophylaxe) durchführen (ProMED, 27./28. Oktober 2016).

Schistosomiasis in Liberia

In Gbarpolu County im westafrikanischen Liberia werden hunderte von Neuerkrankungen von Schistosomiasis registriert. Als Ursache für das Ausbruchsgeschehen werden die schlechten sanitären Verhältnisse in der Region genannt. Allerdings wurde nicht näher auf die verursachende Schistosomen-Art im Ausbruch hingewiesen. In einer vor 30 Jahren durchgeführten Erhebung kamen mindestens zwei Arten, Schistosoma mansoni und Schistosoma haematobium vor. Reisende in die genannte Region sollen jeden direkten Hautkontakt mit stehenden Gewässern und Süßwasser vermeiden (ProMED, 27. Oktober 2016).

Schildkrötenfleisch-Vergiftung in Madagaskar

In Analanjirofo sind fünf Bewohner nach dem Verzehr von Schildkrötenfleisch verstorben. Das Fleisch stammte von einem Fischer, der eine große Seeschildkröte gefangen hatte und einen Teil des Fleisches an Dorfbewohner verkauft hatte. Insgesamt 22 Bewohner wurden in ein Krankenhaus eingewiesen. Die Ursache für die Erkrankung ist unklar. Möglicherweise enthielt das Fleisch hohe Konzentrationen von Blaualgen-Toxinen, nachdem die Schildkröte Blaualgen gegrast hatte. Reisende nach Madagaskar sollen vorsichtig sein beim Verzehr von Meeresfrüchten und Schildkrötenfleisch (ProMED, 27. Oktober 2016).

Cholera im Jemen

Aus dem Jemen wird weiterhin ein Cholera-Ausbruch gemeldet. Es ist in diesem Jahr von mehr als 640 Erkrankungsfällen und mindestens neun Todesfällen die Rede. Die Cholera tritt im gesamten Land auf. Reisende in den Jemen sollen alle Empfehlungen der allgemeinen Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene beachten (ProMED, 25. Oktober 2016).

Fledermaus-Tollwut in Australien

Die Gesundheitsbehörden des australischen Bundesstaats New South Wales warnen vor direkten Kontakten mit Fledermäusen. Aktuell ist dabei von 400 solchen Kontakten die Rede. Davon wurde bei fünf Fledermäusen Tollwut (Australisches Fledermaus-Tollwut-Virus) nachgewiesen. Reisende in Australien sollen jeden direkten Kontakt mit Fledermäusen vermeiden und nach entsprechenden Kontakten sofort einen Arzt aufsuchen (ProMED, 25. Oktober 2016).

Wund-Botulismus in Großbritannien

Bei einem iv-Drogenabhängigen in der schottischen Stadt Aberdeen wurde Wund-Botulismus diagnostiziert. Die Behörden gehen davon aus, dass das von dem Patienten verwendete Heroin mit Botulismus-Sporen kontaminiert war. Er tritt insbesondere bei der Verwendung von Schwarzteer-Heroin auf. Reisende nach Schottland und in die Region der Stadt Aberdeen sollen momentan kein auf der Straße angebotenes Heroin kaufen und anwenden (ProMED, 25. Oktober 2016).

Powassan-Virus in den USA

Untersuchungen zeigen, dass in der beliebten Urlaubs-Region Cape Cod im US-Bundesstaat Massachusetts in den dort gesammelten und untersuchten Zecken Powassan-Virus nachgewiesen werden kann. Die Durchseuchungszahlen werden mit 2,5 bis 10% angegeben. Powassan-Virus kann zu einer schweren Enzephalitis, ähnlich unserer FSME führen. Reisende in die Region von Cape Cod sollen Maßnahmen zum Schutz vor Zecken (individuelle Zeckenexposition) durchführen (ProMED, 25. Oktober 2016).

Kontaminiertes Marihuana in den USA

Die Gesundheitsbehörden der Region von Oregon warnen vor dem Kauf und der Anwendung von Marihuana, das in der McMinnville Region an mindestens 130 Personen verkauft worden war. In dem Marihuana wurden toxische Kotaminationen mit dem Pestizid Spinosad nachgewiesen. Die Konzentration lag 100 bis 200fach über dem erlaubten Grenzwert.  Es ist unklar, was passiert, wenn dieses Pestizid oral aufgenommen und über den Darm absorbiert wird. Reisende sollen momentan kein Marihuana in der Minnville-Region kaufen bzw. verwenden (ProMED, 25. Oktober 2016).

Legionellose in den USA (Michigan)

Im Genesee County im US-Bundesstaat Michigan sind innerhalb kurzer Zeit 14 Bewohner an Legionellose erkrankt. Bisher wurde weder die Infektionsquelle noch der genaue infektionsweg identifiziert. Reise-Rückkehrer aus dem genannten County mit Symptomen eines tiefen atemwegs-Infekts sollen auf Legionellose untersucht werden (ProMED, 25. Oktober 2016).

Meningokokken-Meningitis in Italien

In der Region der Toskana sind in diesem Jahr bereits 23 Bewohner an Meningokokken-Meningitis erkrankt. In der vergangenen Woche ist ein junger Mann. Nach den Angaben einer Zeitung war der Mann vor einigen Jahren gegen Meningokokken der Serogruppe C geimpft worden. Nach den Angaben mehren sich Erkrankungsfälle bei geimpften Personen. Aktuell ist von 10 Erkrankungsfällen bei Geimpften die Rede. Bei sieben der zehn Patienten liegt die Impfung mehr als 5 Jahre zurück. Darauf basierend wird die Empfehlung ausgesprochen, dass die Impfung ggf. Nach 5 Jahren wiederholt werden muss. Reisende in die Toskana mit engen Haushalts-Kontakten sollen eine Immunität gegen Meningokokken der Serogruppe C aufweisen (ProMED, 25. Oktober 2016).

Hand-Fuß-Mund-Krankheit in den USA (Wisconsin -2))

An der Homestead Highschool in der Stadt Mequon im US-Bundesstaat Wisconsin sind innerhalb von zwei Wochen mindestens zehn Schüler an Hand-Fuß-Mund-Krankheit erkrankt. Als Erreger wird Coxsackie-Virus Serotyp A16 vermutet, wobei bisher kein Erregernachweis berichtet wird. Die verursachenden Viren werden über Kontakt-Infektion übertragen. Reisende in die genannte Stadt sollen alle Empfehlungen der allgemeinen Händehygiene befolgen (ProMED, 25. Oktober 2016).

Windpocken in Peru

In der peruanischen Stadt Huaraz in der Region von Ancash ist ein 6jähriger Junge an Windpocken erkrankt und verstorben. Es handelt sich um den sechsten Todesfall an Windpocken in diesem Jahr in Peru. Die meisten der anderen Todesfälle ereigneten sich in La Libertad. Über die epidemiologische Situation der Windpocken in Peru wurden keine weiteren Informationen gegeben. Reisende nach Peru sollen eine ausreichende Immunität gegen Windpocken aufweisen (ProMED, 25. Oktober 2016).

Belladonna-Vergiftung in den USA

Die US-Gesundheitsbehörden warnen vor der Anwendung von homöopathischen Gelen oder Tabletten, die den Kleinkindern das Zahnen erleichtern sollen, wenn sie Belladonna enthalten. Mittlerweile werden Todesfälle durch entsprechende Mittel gemeldet.  Die Mittel enthalten nicht standardisierte Mengen von Belladonna, die teilweise toxische Konzentrationen erreichen. Reisende mit Kleinkindern sollen keine Gele oder Tabletten zur Zahnerleichterung verwenden, wenn sie Belladonna enthalten (ProMED, 23. Oktober 2016).

Skabies in Spanien

Im Juan Ramon Jimenez de Huelva Krankenhaus im spanischen Andalusien haben sich sechs Beschäftigte an Skabies erkrankt. Der erste Patient stammte aus der Nephrologischen Abteilung des Krankenhauses. Es folgten fünf weitere Beschäftigte. Alle Infizierten gehören dem Pflegepersonal des Krankenhauses an. Reise-Rückkehrer, die im genannten Krankenhaus als Patienten während ihres Aufenthalts lagen, sollen bei entsprechenden Hautläsionen auf Skabies getestet werden (ProMED, 24. Oktober 2016).

Vibrio-Infektion in den USA (Maryland)

In Ocean City im US-Bundesstaat Maryland ist ein Mann an einer Wundinfektion mit Vibrio vulnificus erkrankt und verstorben. Die Infektion war während des Säuberns von Krabbeneimern mit Meereswasser durch eine Verletzung am Bein entstanden und breitete sich innerhalb weniger Tage aus. Der Patient verstarb an einem septischen Schock. Reisende mit Grunderkrankungen (Diabetes mellitus) sollen jeden direkten Kontakt mit Meereswasser und Brackwasser möglichst vermeiden (ProMED, 24. Oktober 2016)

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