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Hier finden Sie die aktuellen epidemiologischen Meldungen der letzten drei Monate. Die epidemiologischen Informationen werden wöchentlich vom Virologen Dr. Dobler zusammengestellt.

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Aktuelle epidemiologische Informationen: KW 2 / 2017:

Brucellose in Israel (Kamelmilch 4)

In Israel treten weiterhin Fälle von Brucellose auf, die durch Kamelmilch übertragen werden. Die Patientin hatte in den zwei Monaten vor Auftreten der Symptomatik täglich zwei Tassen mit Kamelmilch getrunken. In Israel wird Kamelmilch als besonders gesund beworben. Ein Ausbruch mit Milch einer infizierten Kamelherde führte zu mehr als 12 Erkrankungsfällen. Reisende nach Israel sollen auf den Verzehr von Kamelmilch verzichten (ProMED, 20. November 2016).

Legionellose in den USA (New York 2)

Aus dem US-Bundesstaat New York wird ein weiterer Ausbruch von Legionellose gemeldet. In Plattsburgh im Clinton County sind mindestens fünf Personen erkrankt. Alle Patienten bewohnen einen Apartment-Komplex im Westen der Stadt. Reiserückkehrer mit Aufenthalt in Plattsburgh und Symptomen eines Respirationstrakt-Infekts sollen auf Legionellose getestet werden (ProMED, 20. November 2016).

Früchtevergiftung in Indien

Im indischen Distrikt Gaya im Bundesstaat Bihar sind mindestens 30 Kinder einer Mittelschule an gastrointestinalen Symptomen (Erbrechen, Übelkeit bis hin zu Bewusstseins-Verlust) erkrankt, nachdem sie einen gemeinsamen Waldspaziergang gemacht hatten und alle von den Früchten des sog. Bauchschmerz-Baums gegessen hatten. Es handelt sich um ein Euphorbiengewächs. Der Verzehr der Früchte führt zu gastrointestinalen Symptomen. Reisende nach Indien sollen vorsichtig sein beim Verzehr von unbekannten wilden Früchten (ProMED, 20. November 2016).

St. Louis-Enzephalitis in den USA (Kalifornien -2)

In Kern County im US-Bundesstaat Kalifornien ist ein Bewohner an St. Louis-Enzephalitis erkrankt und verstorben, Der Erkrankte hatte Grunderkrankungen. Weitere Informationen zum genauen Wohnort, zum Alter sowie zur Art der Grunderkrankung wurden nicht mitgeteilt. Die Gesundheitsbehörden  warnen die Bevölkerung vor Exposition mit Stechmücken und empfehlen bei Anwesenheit von Stechmücken eine persönliche Expositionsprophylaxe (ProMED, 20. November 2016).

Brucellose in Kroatien

In Bogovolja in der kroatischen Region Karlovacka wurde bei einem Schaf aus einer Herde von mehr als 300 Tieren Brucellose festgestellt. Als Erreger wurde Brucella melitensis nachgewiesen. Das Tier war nicht klinisch manifest erkrankt und war im Rahmen der durchgeführten Routine-Testungen aufgefallen. Alle anderen Tiere der Herde waren negativ. Brucellose kommt sporadisch bei Tieren in Kroatien vor. Reisende sollen daher Milch und Milchprodukte insbesondere von ungetesteten Beständen möglichst vermeiden (ProMED; 20. November 2016).

Venerische Infektionen in Australien

Im australischen Hauptstadt-Distrikt ist eine Reihe von sexuell übertragenen Infektionskrankheiten in den letzten Jahren dramatisch angestiegen. So vervierfachte sich die Inzidenz der Gonorrhoe-Fälle auf mehr als 32/100.000 im Jahr 2015. Die Inzidenz bei Syphilis liegt bei 11,8/100.000 und hat sich damit im Zahnjahreszeitraum verdreifacht. Reisende in den Hauptstadt-Bezirk Australiens sollen mit unbekannten Einheimischen  nur geschützte Intimkontakte durchführen (ProMED; 19. November 2016).

Tsutsugamushi-Fieber in Indien (3)

Im indischen Bundesstaat Chitwan sind in diesem Jahr bereits mehr als 400 Bewohner am Tsutsugamushi-Fieber erkrankt. Mindestens 15 Patienten sind an der durch Rickettsien-ähniche Bakterien verursachte Bakterien verstorben. Der Erreger, Orientia tsutsugamushi wird durch Milbenlarven übertragen, die von hoher Grasvegetation abgestreift werden. Reisende in den indischen Bundesstaat sollen Maßnahmen zum Schutz vor einer Exposition mit Milbenlarven (Abstreifen aus Grasvegetation) durchführen (ProMED, 19. November 2016).

Meningokokken-Meningitis in Australien

Im australischen Bundesstaat South Australia sind in diesem Jahr bisher 25 Fälle von Meningokokken-Meningitis aufgetreten. In den letzten Tagen wurden in ein Krankenhaus in Adelaide drei Patienten mit Meningokokken-Meningitis eingewiesen. Sie waren im Alter von 18, 29 und 71 Jahren. Infektionsursache war bei allen drei Patienten der Serotyp W. Epidemiologische scheint kein Zusammenhang zwischen den Patienten zu bestehen. Die Gesundheitsbehörden fordern jetzt die Anwendung des tetravalenten Konjugat-Impfstoffs, der den Serotyp W enthält. Reisende mit sehr engen familiären Kontakten sollen ggf. eine Meningokokken-Impfung durchführen (ProMED, 19. November 2016).

Hepatitis C in den USA (2)

In einigen Bundesstaaten der USA nimmt das Problem der Hepatitis C bei iv-Drogenabhängigen weiterhin zu. In US-Bundesstaaten sind mehr als 9.000 Erkrankungsfälle bekannt. Dies bedeutet eine Zunahme in den letzten 10 Jahren um 30%. Im US-Bundesstaat waren schätzungsweise 29.000 Personen mit Hepatitis C infiziert. Auch hier spielt die Übertragung durch kontaminierte, mehrfach genutzte Nadeln und Spritzen eine wichtige epidemiologische Rolle. Drogenabhängige Reisende in die USA sollen grundsätzlich keine Injektionsbestecke mehrfach benutzen (ProMED, 18. November 2016).

Keuchhusten in Australien

In der Region Top End im australischen Northern Territory stieg die Zahl der Keuchhusten-Patienten seit Jahresbeginn auf mindestens 16 5 an. Besonders betroffen sind die Regionen der beiden Städte Darwin und Palmerston. Es handelt sich um die höchste Zahl von Keuchhusten-Erkrankungen in der Region seit 2011. Reisende nach Australien sollen über einen ausreichenden Immunschutz gegen Keuchhusten verfügen (ProMED, 18. November 2016).

Tularämie in den USA (Oklahoma)

In der Nähe der Altus Air Force Base in der Region von Blanchard im US-Bundesstaat Oklahoma wurde bei zwei Kaninchen Tularämie nachgewiesen. Die Gesundheitsbehörden warnen nun die dortige Bevölkerung alle direkten Kontakte mit Nagetieren zu vermeiden. Insbesondere sollen direkte Kontakte mit gejagten Kaninchen vermieden werden, wenn diese ein auffälliges Verhalten zeigen (Lethargie, Schwäche) (ProMED, 17. November 2016).

Scharlach in Großbritannien (2)

Im Südwesten von England steigt die Zahl von Scharlach-Neuerkrankungen deutlich an. Innerhalb einer Woche hat sich die Zahl der Erkrankten um etwa 50% von 13 auf 20 erhöht. Betroffen sind u.a. die Regionen von Somerset und Sedgemor. Scharlach wir durch ein Toxin verursacht, das von Beta-hämolysierenden Streptokokken gebildet wird.  Die Übertragung erfolgt durch direkten Kontakt (Kontaktinfektion) mit Erkrankten oder mit gesunden Streptokokken-Trägern. Reisende in die Region sollen bei engen Haushaltskontakten, insbesondere in Haushalten mit Erkrankten, häufig die Hände waschen und desinfizieren (ProMED, 17. November 2016).

Cholera in Ghana (2)

Aus der Central Region im westafrikanischen Ghana werden mehr als 260 Cholera-Fälle gemeldet. Bisher gibt es keine Meldungen über Todesfälle. Der Ausbruch hat seinen Schwerpunkt in der Cape Coast  Metropol-Region und dort vor allem in den Stadtteilen Abura und Pedu. Reisende in die genannte Region Ghanas  sollen alle Empfehlungen der allgemeinen Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene beachten. Bei humanitären Einsätzen mit Erkrankten wird eine Cholera-Impfung empfohlen (ProMED, 15. November 2016).

Cholera in der Demokratischen Republik Kongo (3)

In der Region von Mwenge in der Provinz Tanganjika im Süden der Demokratischen Republik Kongo sind in den letzten zwei Wochen mehr als 140 Bewohner an Cholera erkrankt. Mindestens 11 Patienten sind an der Infektion verstorben. Weitere Informationen sind aktuell nicht verfügbar. Reisende in die genannte Region sollen alle Empfehlungen der allgemeinen Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene beachten. Bei humanitären Einsätzen mit Erkrankten wird eine Cholera-Impfung empfohlen (ProMED, 15. November 2016).

Diphtherie in Nepal

Bei einer 30jährigen Frau in Gupteshwar in der Provinz Three in Nepal wurde Rachen-Diphtherie diagnostiziert. Die Infektion tritt ansonsten üblicherweise vor allem bei Kindern auf. In Deutschland wurde seit Jahren kein Erkrankungsfall mehr berichtet. Der Fall erinnert daran, dass die Diphtherie in anderen Teilen der Welt noch vorkommt und dass auch Erwachsene erkranken können. Reisende sollen grundsätzlich einen ausreichenden Immunschutz gegen Diphtherie aufweisen (ProMED, 15. November 2016).

Fledermaus-Tollwut in Belize

Aus dem mittelamerikanischen Belize wird eine ungewöhnlich hohe Aktivität von Fledermaus-Tollwut berichtet. Betroffen sind insbesondere die vier Distrikte Corozal, Cayo, Toledo und Orange Walk. Dort traten seit Jahresbeginn 15 Fälle bei rindern auf. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es drei Fälle. Die Ursache für den Anstieg ist unklar. Es handelt sich um Tollwut, die durch die sog. Vampir-Fledermaus übertragen wird. Reisende in die genannten Region sollen nicht im Freien übernachten und bei Kontakten mit Fledermäusen sofort einen Arzt aufsuchen (ProMED, 15. November 2016).

Melioidose in Peru

In Lima ist ein 19jähriges Mädchen an einer fulminant mit Sepsis und Pneumonie verlaufenden Melioidose verstorben. Die Infektion erfolgte nach den Angaben im Rahmen einer Reise an der nördlichen Küstenregion des Landes. Melioidose-Fälle außerhalb von Südostasien und Nord-Australien sind selten, kommen aber vor. Der Erreger, Burkholderia pseudomallei kommt im Boden vor und wird häufig durch starke Regenfälle an die Oberfläche ausgeschwemmt. Vermutlich erfolgte die Infektion durch direkten Kontakt mit Erreger-haltiger Erde oder durch einatmen von erreger-haltigem Staub oder Wasser (beim Schwimmen). Reisende insbesondere mit Grunderkrankungen sollen direkte Kontakte mit feuchter Erde vermeiden (ProMED, 14. November 2016).

Neues Fledermaus-Tollwut-Virus in Taiwan

Die taiwanesischen Gesundheitsbehörden berichten über die Entdeckung ein neues, bisher unbekanntes Virus aus der Gruppe der Lyssa-Viren (Fledermaus-Tollwut-Viren). Bisher ist unklar, ob das neue Virus Tollwut hervorrufen kann. Die Behörden warnen aber alle Bewohner vor direkten Kontakten mit erkrankten oder auffälligen Fledermäusen. Im fall eines entsprechenden direkten Kontakts soll sofort ein Arzt aufgesucht werden (ProMED, 14. November 2016).

Meningokokken-Meningitis in Italien (Pisa)

In Cascina in der italienischen Provinz Pisa ist ein neunjähriges Mädchen an einer Meningokokken-Meningitis. An alle Kontaktpersonen der Patientin wurde ein Antibiotika-Prophylaxe ausgegeben. Erreger sind Meningokokken der Serogruppe C. Das Mädchen war im Jahr 2009 gegen Meningokokken der Gruppe C geimpft worden. Dies nährt wiederum die Frage nach der Dauer des Impfschutzes. Insgesamt wurden in diesem Jahr in der Region der Toskana in Italien 24 Fälle von Meningokokken-Meningitis berichtet. Bei elf Patienten war vorher eine Impfung durchgeführt worden. In die Toskana reisende Kinder mit engen Familienkontakten sollen ggf. mit Meningokokken-Impfstoff aufgefrischt werden (ProMED, 14. November 2016).

Tsutsugamushi-Fieber in Indien (2)

Im indischen Bundesstaat Himachal Pradesh sind seit Jahresbeginn mehr als 1.000 Patienten mit Tsutsugamushi-Fieber diagnostiziert worden. 37 Patienten sind an der durch Rickettsien-ähnliche Bakterien verursachten Infektion verstorben. Der Erreger wird durch Milbenlarven übertragen, die im Urwaldgras vorhanden sind. Reisende in den indischen Bundesstaat Himachal Pradesh sollen Maßnahmen zum Schutz vor Milbenlarven (persönliche Expositionsprophylaxe) durchführen (ProMED, 3. November 20156).

Tollwut in den USA (10)

Weiterhin meldet eine Reihe von US-Bundesstaaten aus dem gesamten Land eine erhöhte Aktivität der Tollwut mit menschlichen Expositionen. In Florence County im US-Bundesstaat South Carolina wurden zwei Personen nach Exposition mit einem tollwütigen Hund  mit einer Postexpositionsprophylaxe versorgt. In Northhampton County im US-Bundesstaat Pennsylvania wurde Tollwut bei zwei Katzen nachgewiesen. Eine Person war exponiert worden. In Weld County im US-Bundesstaat Colorado wurden zwei Kinder und ein Erwachsener von einer tollwütigen Katze verletzt. Reisende in die USA sollen jeden direkten Kontakt mit unbekannten Tieren oder Tieren mit auffälligem verhalten vermeiden (ProMED, 12. November 2016).

Gelbfieber in Peru (2)

Aus Peru werden seit Jahresbeginn 75 Fälle von Gelbfieber gemeldet. Betroffen sind insgesamt neun der 25 Departments des Landes. Es ist die höchste Zahl von Gelbfieberfällen in den letzten neun Jahren. Zwei Drittel (50) der Erkrankungsfälle stammen aus dem Department Junin. Reisende in die Amazonas-Region Perus und insbesondere in das Department Junin sollen über einen ausreichenden Immunschutz gegen Gelbfieber verfügen (ProMED, 10. November 2016).

Gelbfieber in Kolumbien (2)

Seit Jahresbeginn wurden in Kolumbien zwölf Fälle von Gelbfieber gezählt. Alle Erkrankungsfälle sind einem silvatischen Übertragungszyklus zuzuordnen. Betroffen sind die Departments Antioquia, Amazonas, Meta, Vichada und Vaupes. Im letztgenannten Department wurde erstmalig überhaupt ein Fall von Gelbfieber diagnostiziert. Reisende in die Urwald-Regionen Kolumbiens und insbesondere in die genannten Departments sollen über einen ausreichenden Immunschutz gegen Gelbfieber verfügen (ProMED, 10. November 2016).

Zika-Fieber aus Palau

Der ozeanische Inselstaat Palau meldet erstmals autochthon auftretende Fälle von Zika-Fieber. Es ist von einem autochthon aufgetretenen Fall die Rede. Die Situation ist unklar. Reisende in den Inselstaat Palau und die benachbarten ozeanischen Inselgruppen sollen eine ganztägige persönliche Stechmücken-Expositionsprophylaxe durchführen (ProMED, 10. November 2016).

Japan-Enzephalitis in Myanmar (2)

Aus der Ayeyarwady Region in Kambodscha wird ein Japan-Enzephalitis-Ausbruch gemeldet. Betroffen sind vor allem auch die ländlichen Areale der Region mit bewässerter Landwirtschaft. Es ist von bisher rund 70 Erkrankungsfällen und zehn Todesfällen die Rede. Reisende nach Kambodscha und insbesondere in die genannte Region sollen eine ganztägige persönliche Stechmücken-Expositionsprophylaxe durchführen. Bei erhöhtem Expositionsrisiko oder verlängerter Aufenthaltsdauer soll eine Japan-Enzephalitis-Impfung durchgeführt werden (ProMED, 10. November 2016).

Tularämie in den USA (Wisconsin)

In der Stadt LaCrosse im gleichnamigen County des US-Bundesstaats Wisconsin sind innerhalb von drei Monaten drei Katzen an Tularämie erkrankt und verendet. Die Tiere zeigten starke Symptome des Respirationstrakts. Die Tiere können die Infektion über Aerosol auf den Menschen übertragen. Reisende in die Region von LaCrosse sollen Maßnahmen zum Schutz vor Zecken und Bremsen durchführen (persönliche Expositionsprophylaxe) und jeden direkten Kontakt mit Nagetieren oder erkrankten Haustieren vermeiden (ProMED, 9. November 2016).

Milzbrand in Kenia

In der Provinz Murang’a in Zentral-Kenia sind zwölf Bewohner mit Verdacht auf Milzbrand in das Distrikt-Krankenhaus in der gleichnamigen Provinzstadt eingewiesen worden. Nach den verfügbaren Angaben hatten sie das Fleisch einer an Milzbrand erkrankten Kuh verzehrt. Zur klinischen Symptomatik der Patienten liegen keine Informationen vor. Reisende nach Kenia sollen jeden direkten Kontakt mit erkrankten Tieren oder Tierkadavern vermeiden. Fleisch soll nur aus bekannte Herkunft und gut durchgegart verzehrt werden (ProMED, 9. November 2016).

Pest in den USA (Colorado -2)

Ein Teil des Cherry Creek Regional-Wanderwegs im US-Bundesstaat Colorado wurde aufgrund des Nachweises des Pesterregers in Präriehunden für die öffentliche Benutzung geschlossen. Die zuständige lokale Gesundheitsbehörde führt nun weitere Untersuchungen und ggf. Säuberungen durch bevor der Wanderweg wieder freigegeben werden kann. Reisende in den US-Bundesstaat Colorado und in den gesamten mittleren Westen der USA sollen jeden direkten Kontakt mit Nagetieren oder Nagetier-Kadavern vermeiden (ProMED, 8. November 2016).

West Nil-Virusinfektion in den USA (Kentucky)

Der US-Bundesstaat Kentucky meldet mehrere Fälle von West Nil-Virusinfektionen bei Pferden. Betroffen sind die Counties Logan, Powell und Union. Damit sind in diesem Jahr im US-Bundesstaat Kentucky mindestens sechs Pferde an der Virusinfektion erkrankt. Zwei weitere Erkrankungsfälle bei Pferden werden aus dem US-Bundesstaat Tennessee gemeldet. Sie traten in den Counties Dyer und Gibson auf. Der US-Bundesstaat Ohio meldet drei Neuerkrankungen durch West Nil-Virus bei Pferden. Zwei davon traten in Atoka County und ein Fall in Sequoyah County auf. Reisende in die gesamten USA sollen bei Anwesenheit von Stechmücken eine persönliche Stechmücken-Expositionsprophylaxe durchführen (ProMED, 4./8./10./16. November 2016).

Kyasanur Forest-Krankheit in Indien

Die Gesundheitsbehörden im Bundesstaat Karnataka im Südwesten Indiens haben eine hohe Gefahrenwarnung für Infektionen mit Kyasanur-Forest-Krankheit ausgegeben. Nach neuen Untersuchungen wurde die Warnung auch auf die benachbarten Bundesstaaten Maharashtra, Kerala und Goa ausgeweitet, da hier ebenfalls die durch Zecken übertragene Virusinfektion auftreten kann. In der ersten Hälfte des Jahres waren in Karnataka 125 Patienten mit mindestens sieben Todesfällen aufgetreten. Die Zeckenaktivität beginnt im November und endet üblicherweise im Mai/Juni des folgenden Jahres. Im Bundesstaat Goa wird der erste jemals in diesem Bundesstaat diagnostizierte Fall berichtet. Reisende in den gesamten Südwesten Indiens sollen Maßnahmen zum Schutz vor Zecken (individuelle Zecken-Expositionsprophylaxe) durchführen (ProMED, 5./12. November 2016).

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