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Hier finden Sie die aktuellen epidemiologischen Meldungen der letzten drei Monate. Die epidemiologischen Informationen werden wöchentlich vom Virologen Dr. Dobler zusammengestellt.

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Aktuelle epidemiologische Informationen: KW 2 / 2017:

Lyme Borreliose in Großbritannien

Auf den zu den Hebriden gehörenden Uist-Inseln wurden in den vergangenen vier Jahren mehr als 160 Fälle von Lyme Borreliose bei der dort lebenden Bevölkerung diagnostiziert. Damit liegt die Inzidenz deutlich höher als auf den übrigen Hebriden-Inseln. Die Behörden warnen die Bevölkerung und auch Reisende vor Zeckenstichen auf den Inseln. Reisende auf die Hebriden und insbesondere auf die Inseln North Uist, South Uist und Benbecula sollen Maßnahmen zum Schutz vor Zeckenstichen (individuelle Zeckenexpositionsprophylaxe) durchführen (ProMED, 28. November 2016).

Milzbrand in Tansania (2)

In Selele in der Region von Arusha im Norden Tansanias ist der Milzbrand ausgebrochen. Es sind mindestens 10 Rinder, 26 Ziegen und drei Schafe erkrankt und verendet. Weiterhin werden Erkrankungs- und Todesfälle bei einer Reihe von Wildtieren beobachtet, u.a. bei Gnus und Grant Gazellen. Reisende in die Region und v.a. in die Nationalparks und die anliegenden von den Masai für die Tierzucht genutzten Zonen sollen jeden direkten Kontakt mit erkrankten Tieren oder Tierkadavern vermeiden. Fleisch soll nur aus bekannter Herkunft und in gut durchgegartem zustand verzehrt werden (ProMED, 29. November 2016).

Lepra in den USA

Im US-Bundesstaat Texas wurde bei einem Patienten Lepra diagnostiziert, nachdem er 15 verschiedene Ärzte konsultiert hatte. Der Patient wies rote Flecken am Körper auf und berichtete über zunehmendes Taubheitsgefühl und zunehmende Sehschwierigkeiten. In den USA werden jährlich rund 30 Lepra-Fälle autochthon erworben. Die  Fälle treten insbesondere in den beiden US-Bundesstaaten Texas und Louisiana auf. Als Reservoir des Erregers werden Gürteltiere angesehen. Reisende in die USA sollen direkte Kontakte mit Gürteltieren vermeiden (ProMED, 26. November 2016).

Mumps in den USA (Oregon)

In Marion County im US-Bundesstaat Oregon sind vier Bewohner an Mumps erkrankt. Es ist von weiteren acht Verdachtsfällen die Rede. Betroffen sind Personen im Alter von 1 bis 40 Jahre. Alle Erkrankten besitzen keinen vollständigen Impfschutz gegen Mumps. Im US-Bundesstaat Missouri stieg die Zahl der Mumps-Erkrankungsfälle innerhalb von nur einer Woche von 58 auf 128. Betroffen sind hier insbesondere Studenten der University of Missouri in Columbia. Reisende in die USA und insbesondere in die US-Bundesstaaten Oregon und Missouri sollen einen ausreichenden Immunschutz gegen Masern aufweisen (ProMED, 26. November 2016).

Masern im Süd-Sudan

In der Region von Wau im Süd-Sudan sind mindestens sechs Bewohne reines Flüchtlings-Lagers an Masern erkrankt. Es handelt sich überwiegend um Kinder im Alte runter 15 Jahren. In dem Lager halten sich bis zu 17.000 Kinder auf. Reisende in die genannte Region sollen über einen ausreichenden Immunschutz gegen Masern verfügen (ProMED, 26. November 2016).

Toxische Algenblüte in Australien (2)

Im Yerrabi See im australischen Hauptstadt-Territorium wurde eine erhöhte Konzentration von Blaualgen nachgewiesen. Die Behörden warnen die Bevölkerung vor direkten Kontakten mit dem Wasser des Gungahlin Wasserwegs in der Region. Reisende in den Hauptstadt-Distrikt Australiens sollen jeden direkten Kontakt mit Wasser der genannten Wasserstraße und des Sees vermeiden (ProMED, 26. November 2016).

Toxische Algenblüte in Kanada

Im Prospect Lake auf Vancouver Island in der kanadischen Provinz British Columbia wurden erhöhte Konzentrationen von Blaualgen nachgewiesen. Daraufhin haben die Gesundheitsbehörden allen Bewohnern und Besuchern dringend empfohlen jeden direkten Kontakt mit dem Wasser des Sees zu vermeiden. Ähnliche Algenblüten werden aus dem Quamichan Lake, aus dem Beaver Lake und dem Elk Lake gemeldet. Reisende in die kanadische Provinz British Columbia sollen jeden direkten Kontakt mit Wasser der genannten Seen vermeiden (ProMED, 26. November 2016).

Legionellose in den USA (Saratoga Springs 2)

In der Region von Saratoga Springs im US-Bundesstaat New York sind mittlerweile 18 Bewohner an Legionellose erkrankt. Insgesamt elf der Patienten wiesen einen Krankenhaus-Aufenthalt im Wesley Health Care Center auf. Für die übrigen sieben Patienten konnte bisher kein Zusammenhang mit einem möglichen Fokus nachgewiesen werden. Reise-Rückkehrer aus der gennannten Region mit Symptomen eines Respirationstrakt-Infekts sollen auf Legionellose untersucht werden (ProMED, 24. November 2016).

Lepra in Indien

In Indien wurden in den Monaten September und Oktober in 20 Bundesstaaten mehr als 31.000 „versteckte“ Lepra-Fälle entdeckt und diagnostiziert. Davon waren mehr als 3.700 Fälle bei Kindern. Besonders schwer betroffen sind die Bundesstaaten Bihar, Odisha und Chhattisgarh. Die Lepra wird nur bei langen und engen Kontakten (Haushaltskontakte) übertragen. Bei Reise-Rückkehrern, die über längere Zeit in Indien  waren, soll bei entsprechenden Symptomen auch an Lepra gedacht werden (ProMED, 24. November 2016).

Chagas-Krankheit in Brasilien

Im brasilianischen Bundesstaat Para sind seit Januar mehr als 120 Bewohner an Chagas-Krankheit erkrankt. Betroffen sind insbesondere die Gemeinden von Breves, Igarape-Miri, Abaetetuba und Belem. Mindestens zwei Patienten sind kürzlich in der Stadt Barcarena verstorben. Der häufig verantwortliche Übertragungsweg scheint der Genuss von Palmsaft zu sein. Durch das Auspressen de Palmsafts gelangen auch infizierte Raubwanzen an den Früchten in den Saft. Die orale Aufnahme des Safts führt zur Infektion. Reisende nach Brasilien sollen auf den Verzehr von Palmsaft aus unbekannter Quelle verzichten (ProMED, 24. November 2016).

West Nil-Virusinfektion in den USA (Oklahoma)

Im US-Bundesstaat Oklahoma wurden zwei weitere Infektionen mit West Nil-Virus bei Pferden diagnostiziert. Eines der Tiere stammt aus Wood County, das zweite Tier stammt aus Atoka County. Beide Tiere zeigten schwere neurologische Symptome und verstarben bzw. wurden getötet. Damit sind in diesem Jahr im US-Bundesstaat Oklahoma 14 Pferde an einer Infektion mit West Nil-Virus erkrankt. Reisende nach Oklahoma sollen bei Anwesenheit von Stechmücken-Populationen Maßnahmen zum Schutz vor Stechmücke-Stichen durchführen (ProMED, 24. November 2016).

Zika-Fieber in Vietnam (2)

Aus Ho Chi Minh City, der Hauptstadt von Vietnam werden mehr als 60 Erkrankungsfälle von Zika-Fieber gemeldet. Betroffen sind 16 der 24 Distrikte der Stadt. Besonders betroffen scheinen die Distrikte von Binh Than (13 Erkrankungsfälle) und der Distrikt 2 (10 Erkrankungsfälle). Reisende nach Vietnam und besonders auch in die Hauptstadt Ho Chi Minh City sollen Maßnahmen zum Schutz vor Stechmücken (persönliche Expositionsprophylaxe) durchführen. Bei Reise-Rückkehrern aus Thailand mit fieberhaften exanthematischen Infektionen soll ein Zika-Fieber diagnostisch ausgeschlossen werden (ProMED, 24. November 2016).

Zika-Fieber in Thailand (2)

In Thailand wird in einer zunehmenden Zahl von Provinzen Zika-Fieber diagnostiziert.  Aktuell ist von knapp 700 Erkrankungsfällen die Rede, davon 68 Fälle bei schwangeren Frauen. Bisher kamen 21 gesunde Kinder zur Welt. Insgesamt kann das Virus nun in 12 Provinzen des Landes nachgewiesen werden. Reisende nach Thailand sollen Maßnahmen zum Schutz vor Stechmücken (persönliche Expositionsprophylaxe) durchführen. Bei Reise-Rückkehrern aus Thailand mit fieberhaften exanthematischen Infektionen soll ein Zika-Fieber diagnostisch ausgeschlossen werden (ProMED, 24. November 2016).

Meningokokken-Meningitis in den USA

Auf dem Campus der Oregon State Univesity in Corvallis im US-Bundesstaat Oregon sind zwei Studenten an einer Infektion mit Meningokokken der Serogruppe B erkrankt. Die Universität hat nun alles Studenten auf dem Campus im Alter von < 25 Jahren eine Impfung gegen Meningokokken B angeboten.  Reisende, insbesondere Studenten zur Oregon State University in Corvallis mit engen Kontakten zu dort Studierenden sollen ggf. eine Meningokokken B-Impfung durchführen (ProMED, 23. November 2016).

Masern in Katar

In den letzten drei Monaten wurden im arabischen Emirat Katar sechs Fälle von Masern diagnostiziert. Damit steigt die Zahl der Masernfälle in Katar im Jahr 2016 auf mindestens 30 Fälle, ein Anstieg um ca. 60% gegenüber dem Vorjahr. Bei den aktuellen sechs Erkrankungsfällen war keiner der Patienten geimpft. Die Gesundheitsbehörden haben nun eine Impfkampagne begonnen, bei der 160.000 Kinder geimpft wurden. Reisende nach Katar sollen einen ausreichenden Immunschutz gegen Masern aufweisen (ProMED, 23. November 2016).

Masern in South Australia aus Indonesien

Im australischen Bundesstat South Australia wurden bei einem einjährigen Säugling Masern diagnostiziert. Der Junge hatte sich während eines Aufenthalts auf der Ferieninsel Bali infiziert und war nach seiner Rückkehr nach Australien erkrankt. Die australischen Gesundheitsbehörden warnen dringend vor der epidemischen Situation in einer Reihe von Ferienländern in Südostasien und empfehlen allen Reisenden einen ausreichenden Immunschutz gegen Masern. Auch Reisende nach Australien sollen einen ausreichenden Immunschutz gegen Masern aufweisen (ProMED, 23. November 2016).

Mumps in den USA (New York 2)

Im US-Bundesstaat New York breiten sich die Mumps immer weiter aus. Nachdem eine Reihe von Studenten der State University of New York in New Paltz erkrankt ist, finden sich nun auch erste Erkrankungsfälle an den Highschools der Stadt. Die Hälfte des Schwimmteams der State University ist erkrankt und bei weiteren Sportlern de Schulteams wurde die Virusinfektion diagnostiziert. Reisende, insbesondere Schüler und Studenten an der genannten Universität und in die Region der Stadt Paltz sollen einen ausreihenden Immunschutz gegen Mumps aufweisen (ProMED, 23. November 2016).

Vogelinfluenza in China (2)

Bei einer chinesischen Bäuerin aus der Provinz Hunan wurde eine Infektion mit dem Influenza-Virus Serotyp A H5N6 festgestellt. Die Patientin stammt aus der Stadt Shaoyang und hatte Kontakt zu verendetem Geflügel. Die Experten des chinesischen Gesundheitsdienstes warnen vor direkten Kontakten mit Geflügel. Reisende sollen ebenfalls direkte Kontakte mit Geflügel und unbehandelten Geflügelprodukten vermeiden (ProMED, 23. November 2016).

Tollwut in Algerien

In der Provinz Bouira wurde bei zwei Rindern und bei zwei Jungbullen Tollwut diagnostiziert. Die Tiere stammten aus zwei unterschiedlichen Herden mit insgesamt rund 40 Tieren. Die Experten führen die Erkrankungen auf Infektionen durch streunende Hunde zurück. Reisende nach Algerien sollen jeden direkten Kontakt mit Tieren mit auffälligem Verhalten vermeiden und im Fall eines entsprechenden Kontakts sofort einen Arzt aufsuchen (ProMED, 23. November 2016).

Tollwut in Simbabwe

Im Hurungwe District in der Provinz Mashonaland West in Simbabwe sind innerhalb weniger Tage vier Menschen an Tollwut erkrankt und verstorben. Eine Patientin verstarb in der Stadt Karoi, während drei weitere Patienten in einem Krankenhaus in Chidamoyo verstarben. Ein kleiner Junge im Krankenhaus von Karoi ist ebenfalls erkrankt. Der Zusammenhang ist unklar und vermutlich zufällig. Zu den Infektionsquellen wurden keine Angaben gemacht. Reisende nach Simbabwe sollen jeden direkten Kontakt mit Tieren mit auffälligem Verhalten vermeiden und im Fall eines entsprechenden Kontakts sofort einen Arzt aufsuchen (ProMED, 23. November 2016).

Fledermaus-Tollwut in Belgien (2)

Aus der belgischen Stadt Bertrix wird der ersten Fall einer Fledermaus-Tollwut in diesem Land berichtet. Der Erreger, das Europäische Fledermaus-Tollwut-Virus Typ 1 wurde in einer Breitflügel-Fledermaus gefunden. Das Tier war mit auffälligem Verhalten aufgefunden worden. Es konnte nicht mehr fliegen. Reisende nach Belgien (und in die benachbarten Länder) sollen jeden direkten Kontakt mit Fledermäusen vermeiden und im Fall eines entsprechenden Kontakts sofort einen Arzt aufsuchen (ProMED, 23. November 2016).

Tollwut in Nepal (2)

Die Zahl der Tollwut-Exponierten und Tollwut-Erkrankten in Nepal hat in den letzten Wochen deutlich zugenommen. Im Sarlahi Distrikt wurden mindestens 12 Bewohner eines Dorfes von einem tollwütigen Fuchs attackiert. Ende Oktober waren drei Personen aus insgesamt 17 Fuchsbiss-Opfern im Distrikt Rautahat an Tollwut erkrankt und verstorben. Im Parsa District hatten fünf streunende tollwütige Hunde die Bevölkerung von zwei Dörfern angegriffen und eine Reihe von Bewohnern verletzt. Reisende nach Nepal sollen jeden direkten Kontakt mit Haut- oder Wildtieren mit auffälligem Verhalten vermeiden.  Im Fall eines direkten Kontakts soll sofort ein Arzt aufgesucht werden (ProMED, 23. November 2016).

Tollwut in Taiwan

Im Distrikt von Hualien im Osten von Taiwan ist ein Bewohner von einem Sonnendachs attackiert und gebissen worden. Der Dachs stellte sich als tollwütig heraus. Es handelt sich um den neunten derartigen Vorfall in Taiwan in diesem Jahr. Insgesamt konnte Tollwut in diesem Jahr bei 38 Dachsen nachgewiesen werden. Reisende nach Taiwan sollen jeden direkten Kontakt mit wilden Dachsen vermeiden, insbesondere, wenn diese ein auffälliges Verhalten zeigen. Im Fall eines direkten Kontakts soll sofort ein Arzt aufgesucht werden (ProMED, 23. November 2016).

Tularämie in Deutschland

Aus dem Kreis Mainz-Bingen im Bundesland Rheinland-Pfalz wird ein ungewöhnlicher Ausbruch von Tularämie gemeldet. Insgesamt sind bisher sechs Personen erkrankt. Alle Patienten hatten bei der Weinlese geholfen. Sie gehörten zu einer Gruppe von 30 Personen, die im gleichen Weinbaugebiet den Wein gelesen hatten. Bei allen Patienten war eine oropharyngeale Form der Tularämie diagnostiziert worden, was auf eine orale Aufnahme des Erregers spricht. Bisher ist die Infektionsquelle unklar. Reisende in die Region sollen  alle direkten Kontakte mit erkrankten Nagetieren oder deren Kadavern vermeiden und bei intensiven Kontakten mit der Natur Maßnahmen zum Schutz vor Stechmücken- und Zeckenstichen durchführen (ProMED, 22./23. November 2016).

Meningokokken-Meningitis in Italien (Toskana)

In der Toskana-Region im Norden Italiens sind innerhalb weniger Tage zwei Frauen an Meningokokken-Meningitis verstorben. Eine 45jährige Frau war Bewohnerin von Florenz und eine 64 jährige Frau war Einwohnerin in Viareggio. Bei beiden Frauen besteht kein epidemiologischer Zusammenhang, was auf eine weite Zirkulation der Meningokokken der Serogruppe C hinweist. Insgesamt sind damit im aktuellen Ausbruchsgeschehen in der Region 57 Bewohner der Toskana an Infektionen mit Meningokokken der Serogruppe C erkrankt. Davon sind 13 Patienten verstorben. Reisende in die Region Toskana mit engen familiären Kontakten sollen ggf. eine Meningokokken-Impfung durchführen (ProMED, 22. November 2016).

Milzbrand in Tansania

In Tansania in der Region von Arusha sind rund 90 Gnus und 15 Antilopen am Milzbrand verendet. Nach inoffiziellen Informationen sind auch neun Bewohner der Region am Haut-Milzbrand erkrankt.  Nach den Angaben der Behörden handelt es sich um den ersten Ausbruch von Milzbrand überhaupt in der Region. Die Massai der Region verzehren das Fleisch der verendeten Tiere und infizieren sich bei der Zubereitung. Die Behörden rechnen it einer Ausbreitung des Ausbruchs. Reisende in die Region sollen jeden direkten Kontakt mit erkrankten oder verendeten Tieren oder Tierkadavern vermeiden (ProMED, 22. November 2016).

Zika-Fieber in Argentinien

Aus Argentinien wird erstmals das autochthone Auftreten von Zika-Fieber bzw. seiner schweren Form bei einem Neugeborenen gemeldet. Danach sind mindestens 24 schwangere Frauen mit dem Virus infiziert. Ein Neugeborenes ist an der schweren Form der Mikrozephalie verstorben. Über das genaue geographische Auftreten und über mögliche Erkrankungsfälle in der Bevölkerung wurden keine Angaben gemacht. Insbesondere im Norden des Landes ist mit Infektionen durch Stechmücken zu rechnen. Reisende in den Norden Argentiniens sollen eine ganztägige individuelle stechmücken-Expositionsprophylaxe durchführen (ProMED, 21. November 2016).

Rift Valley-Fieber im Niger (2)

In der Region von Tahoua im Westen des westafrikanischen Landes Niger sind seit August mehr als 30 Menschen an Rift Valley-Fieber verstorben. Nach Angaben der Gesundheitsbehörden sind mindestens 230 Menschen an der Virusinfektion erkrankt. Weitere Informationen über die Erkrankungsformen oder über Erkrankungsfälle bei Tieren wurden nicht mitgeteilt. Auch die Übertragungswege sind unklar. Reisende in die genannte Region des Niger sollen eine ganztägige individuelle Stechmücken-Expositionsprophylaxe durchführen. Milch und Milchprodukte sollen nur in aufbereiteter Form verzehrt werden. Direkte Kontakte mit Blut und rohen Fleisch von Tieren soll vermieden werden (ProMED; 21. November 2016).

Diphtherie in Pakistan (2)

In den bundesverwalteten Stammesgebieten Pakistans ist ein deutlicher Anstieg der Fälle von Diphtherie zu verzeichnen. Nach den Angaben sind mindestens 30 Kinder an der bakteriellen Infektion verstorben. Es ist von hunderten von Erkrankungsfällen die Rede. Die Infektion scheint sich rasch auf benachbarte Distrikte und Provinzen auszubreiten. Der Immunschutz der Kinder scheint insgesamt sehr gering zu sein. Reisende in die genannten pakistanischen Regionen sollen über einen ausreichenden Immunschutz gegen Diphtherie verfügen (ProMED, 21. November 2016).

Syphilis in den USA (Washington)

Im US-Bundesstaat Washington werden zunehmend Neuerkrankungen von Syphilis durch die gemeinsame Benutzung von kontaminierten Nadeln bei iv-Drogenabhängigen beobachtet. Ein Brennpunkt für das Auftreten dieser Übertragungsform der Lues ist Pierce County im genannten Bundesstaat, Auch aus dem US-Bundesstaat Alabama werden ansteigende Zahlen von Neuerkrankungen von Lues gemeldet. In Madison County stieg die Zahl der Neuerkrankungen innerhalb eines Jahres um fast das Doppelte auf mehr als 50 Fälle an. Betroffen sind vor allem homosexuelle Männer. Aber auch die Zahl der kongenitalen Syphilis-Infektionen steigt an. Reisende in die USA sollen Intimkontakte mit Unbekannten nur geschützt durchführen. Injektionsnadeln sollen nur einmal benutzt werden (ProMED, 21. November 2016).

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