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Aktuelle epidemiologische Informationen: KW 2 / 2017:

Pest in den USA (Idaho)

Im Mai und Juni dieses Jahres sind im US-Bundesstaat Idaho fünf Hunde und zwölf Katzen mit Pest diagnostiziert worden. Die meisten der Tiere wurden im Südwesten des Bundesstaats gefunden. Gleichzeitig mit dem Nachweis des Erregers in den Tieren fand ein großes Sterben unter Hörnchen in der Region statt, das ebenfalls auf Pest zurückgeführt wird. Reisende in den Westen der USA sollen jeden direkten Kontakt mit Nagetieren oder Nagetier-Kadavern vermeiden. Haustiere sollen von Nagetieren ferngehalten werden (ProMED, 9. Dezember 2016).

Quecksilber-Vergiftung im Sudan

In der sudanesischen Provinz South Kordofan werden weiterhin große Mengen von Quecksilber und Cyanid für die Gewinnung von Gold verwendet. Experten gehen von einer massiven Verunreinigung und Kontamination des Grundwassers mit Quecksilber und Cyanid aus. Daher besteht ein hohes Risiko für Vergiftungen in der Region, insbesondere bei längeren Aufenthalten in der Provinz. Reisende in die sudanesische Provinz Süd-Sudan sollen möglichst den Gebrauch von Grundwasser und Oberflächenwasser zum Trinken vermeiden (ProMED, 8. Dezember 2016).

Japan-Enzephalitis in Indien (Assam) (3) (2)

Der indische Bundesstaat Assam hat im laufenden Jahr die meisten Erkrankungsfälle von Japan-Enzephalitis zu verzeichnen. Insgesamt wurden mehr als 400 Fälle mit diagnostizierter Japan-Enzephalitis, mehr als 1.600 Fälle mit einem akuten Enzephalitis-Syndrom diagnostiziert. Mindestens 68 Patienten mit Japan-Enzephalitis sind an der Virusinfektion verstorben. Damit hat der Bundesstaat Assam den Bundesstaat Uttar Pradesh mit der höchsten Zahl an Japan-Enzephalitis-Todesfällen in diesem Jahr abgelöst. Reisende nach Indien und insbesondere in die genannten Bundesstaaten sollen eine persönliche Stechmücken-Expositionsprophylaxe durchführen. Bei erhöhtem Risiko oder längeren Aufenthalten wird eine Japan-Enzephalitis-Impfung empfohlen (ProMED, 7. Dezember 2016).

Milzbrand in Kenia (2)

Im Distrikt Samburu im Norden Kenias sind mindestens sieben Personen mit Verdacht auf Milzbrand in ein Krankenhaus eingewiesen worden.  Die drei Männer, zwei Frauen und zwei Kinder hatten ein krankes Schaf geschlachtet und dessen Fleisch verzehrt. Die Gesundheitsbehörden fordern die Bevölkerung auf Fleisch von erkrankten Tieren nicht zu verzehren. Reisend ein die genannte Region sollen jeden direkten Kontakt mit erkrankten Tieren oder Tierkadavern vermeiden. Fleisch soll nur aus bekannter Herkunft und in gut durchgegartem Zustand verzehrt werden (ProMED, 5. Dezember 2016).

Gelbfieber in Brasilien (Sao Paulo) (4)

In den Städten Jaboticabal, Ribeirao Preto und der Region Sao José do Rio im brasilianischen Bundesstaat Sao Paulo wurde bei toten Affen Gelbfieber diagnostiziert. Die weitere Verbreitung im Bundesstaat spricht für eine augenblicklich generell erhöhte Gelbfieber-Aktivität im brasilianischen Bundesstaat. Reisende in den Bundesstaat Sao Paulo sollen eine ausreichende  Immunität gegen Gelbfieber aufweisen (ProMED, 5. Dezember 2016).

Legionellose in den USA (New York) (3)

In Niagara County im US-Bundesstaat New York sind in den letzten Wochen 37 Bewohner an Legionellose erkrankt. Zwei Patienten sind an Legionellose verstorben. Davon stammen 25 Patienten aus der Stadt Lockport. Die Zahl bedeutet eine Verdreifachung gegenüber den gleichen Zeiträumen in den beiden Vorjahren (jeweils 12 Erkrankungsfälle).  Bei Reise-Rückkehrern aus den USA und insbesondere aus dem US-Bundesstaat New York soll bei Symptomen eines Respirationstrakts eine Legionellose ausgeschlossen werden (ProMED, 5. Dezember 2016).

Dengue-Fieber in Burkina Faso

In Zentral-Burkina Faso sind innerhalb von zwei Wochen mehr als 1.200 Bewohner am Dengue-Fieber erkrankt. Bisher sind mindestens 15 Patienten an der Virusinfektion verstorben. Betroffen sind neben der Hauptstadt Ouagadougou vor allem die Provinzen Dori, Bobo-Dioulasso und Boromo Kongoussi. Reisende nach Burkina Faso sollen eine persönliche ganztägige Stechmücken-Expositionsprophylaxe durchführen (ProMED, 4. Dezember 2016).

Dengue-Fieber in Vanuatu

Der pazifische Inselstaat Vanuatu meldet acht autochthon auf den Inseln erworbene Erkrankungsfälle von Dengue-Fieber. Dies bedeutet einen Anstieg um das Vierfache gegenüber den zwei Erkrankungsfällen der letzten Woche. Reisende auf Vanuatu sollen eine persönliche ganztägige Stechmücken-Expositionsprophylaxe durchführen (ProMED, 4. Dezember 2016).

Dengue-Fieber in Nepal

Aus einer Reihe von Distrikten aus Nepal werden Fälle von Dengue-Fieber gemeldet. Im District Sarlahi werden mehr als 20 Patienten mit einer Dengue-Infektion im Sukraraj-Hospital behandelt. Im District Sibu liegt die Zahl der diagnostizierten Dengue-Infektionen mit 109 um 25% höher als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der District Rupandehi meldet mindestens 36 Erkrankungsfälle. Die zentral-westliche Region meldet mehrt als 60 Erkrankungsfälle in mehreren Distrikten der Region innerhalb der letzten sechs Wochen. Im Distrikt Surkhet wurde Dengue-Fieber bei mindestens 13 Bewohnern in den letzten vier Wochen diagnostiziert. Reisende nach Nepal sollen eine persönliche ganztägige Stechmücken-Expositionsprophylaxe durchführen (ProMED, 4. Dezember 2016).

Meningokokken-Meningitis in Italien (Toskana) (2)

In der italienischen Region Toskana ist ein 24jähriger Student an einer Infektion mit Meningokokken der Serogruppe C erkrankt und verstorben. Der Patient steht in einem direkten Zusammenhang mit einem weiteren Studenten, der im Juli ebenfalls an einer Meningokokken-infektion erkrankte und verstarb. Es ist weiterhin von einer erhöhten Zirkulation von Meningokokken der Serogruppe C in der Region Toskana auszugehen. Reisende in die Region mit längeren Aufenthalten und Kontakten mit Schülern und Studenten sollen ggf. eine Meningokokken C-Impfung durchführen (ProMED, 3. Dezember 2016).

Legionellose in Spanien aus Peru

Bei vier Patienten aus der spanischen Provinz Aragon konnte eine Legionellose diagnostiziert werden. Alle vier Patienten hielten sich zwischen Mitte Oktober und Mitte November in einem Hotel in Cusco im südamerikanischen Peru auf. Bei Reiserückkehrern aus Cusco mit Symptomen eines Respirationstrakt-Infekts soll eine Legionellose ausgeschlossen werden (ProMED, 3. Dezember 2016).

Legionellose in den USA (New Mexico)

IM Chaves County im US-Bundesstaat New Mexico sind sechs Bewohner an Legionellose erkrankt, zwei davon, eine 69jährige Frau und eine 65jährige Frau sind an der bakteriellen Infektion verstorben. Bisher ist unklar, ob es sich um ein Ausbruchsgeschehen durch eine Infektionsquelle handelt oder um eine zufällige Häufung durch verschiedene Infektionsherde. Reiserückkehrer aus dem Chaves County im US-Bundesstaat New Mexico mit Symptomen eines Respirationstrakts sollen auf Legionellose getestet werden (ProMED, 3. Dezember 2016).

Leptospirose in der Dominikanischen Republik

In der Dominikanischen Republik sind in diesen Jahr mehr als 500 Fälle von Leptospirose diagnostiziert worden. Mindestens 42 Erkrankungsfälle verliefen tödlich. Bei 41 der 42 Todesfälle handelt es sich um Männer mit einem Durchschnittsalter von 29 Jahren. Als Gründe für die hohe Erkrankungszahl nennen die Gesundheitsbehörden die heftigen Regenfälle im Rahmen des Hurrikans Matthew in den letzten Wochen. Reisende in die Dominikanische Republik sollen Überschwemmungsflächen und direkten Kontakt mit Süßwasser in Überflutungs-Gebieten vermeiden (ProMED, 3. Dezember 2016).

Mumps in den USA (7)

Weiterhin werden aus den verschiedensten US-Bundesstaaten erhöhte Erkrankungszahlen der Mumps gemeldet. In Cleburne im US-Bundesstaat Texas werden an mehreren Schulen Erkrankungsfälle diagnostiziert. Die Yale University in New Haven im US-Bundesstaat Connecticut meldet mindestens zwei Erkrankungsfälle bei Studenten. In King County im US-Bundesstaat Washington stieg die Zahl der Neuerkrankungen innerhalb von einer Woche von 9 auf 22 Verdachtsfälle an. Reisend ein die USA sollen über einen ausreichenden Immunschutz gegen Mumps verfügen (ProMED, 3. Dezember 2016).

Varizellen in Guyana

In der Region Potaro-Siparuni sind in einem Schulinternat mehr als 100 Schüler an Windpocken erkrankt. Insgesamt wurden innerhalb einer einzigen Woche in der Stadt Paramakatoi mehr als 160  Fälle von Windpocken gemeldet. Reisende in den zentralen Westen des südamerikanischen Staats Guyana sollen über einen ausreichenden Immunschutz gegen Windpocken verfügen (ProMED, 3. Dezember 2016).

Botulismus in Spanien und Deutschland aus den Niederlanden

In der spanischen Provinz Alicante sind zwei Fälle von Botulismus aufgetreten. Des Weiteren wurde ein Fall von Botulismus in Deutschland diagnostiziert. Bei beiden Ausbrüchen konnte als Infektionsquelle getrockneter Fisch aus den Niederlanden identifiziert werden. Als Infektionsquelle wird getrocknetes Rotauge genannt, das in spanischen Delikatess-Supermärkten verkauft wird. Auch in Deutschland wurde die Erkrankung durch getrockneten Fisch der gleichen Produktion verursacht. Getrocknete Rotaugen aus den Niederlanden mit der Produktions-Nummer NL-6114-EG sollen nicht verzehrt werden (ProMED, 3. Dezember 2016).

Milzbrand in den USA (Indiana)

Im US-Bundesstaat Indiana ist ein Rind aus einer Herde an Milzbrand erkrankt und verendet. Es handelt sich um einen ungewöhnlichen Milzbrand-Fall, da Milzbrand in den letzten Jahren im US-Bundesstaat Indiana nicht aufgetreten ist.  Weiterhin liegt der Erkrankungsfall auch außerhalb der üblichen Übertragungszeit der Infektion. Bisher konnten keine weiteren Risikofaktoren identifiziert werden. Reisende in den US-Bundesstaat sollen jeden direkten Kontakt mit erkrankten Tieren oder Tierkadavern vermeiden (ProMED, 2. Dezember 2016).

Amöben-Enzephalitis in Pakistan

 

In der pakistanischen Provinz Sindh ist ein fünfmonatiger Säugling an einer Enzephalitis mit der Süßwasser-Amöbe Naegleria fowleri erkrankt und verstorben. Es handelt sich um den dritten Erkrankungs- und Todesfall in diesem Jahr in der Provinz. Das Mädchen hatte sich wohl in einem Wasserpark infiziert, den sie mit ihrem Vater fünf Tage vor Erkrankungsbeginn besucht hatte. Eine weitere tödlich endende Erkrankung  mit der Süßwasser-Amöbe trat in der Provinz bei einer Schwangeren auf. Reisende nach Pakistan sollen direkte Kontakte von Süßwasser mit der Nase, insbesondere beim Schwimmen oder Tauchen vermeiden, da die Amöben über die Nasenschleimhaut ins Gehirn eindringen und dort zu einer meist tödlichen Infektion führen (ProMED, 2. Dezember 2016).

MERS-Infektion im Oman

Im Oman ist ein 67jähriger Mann aus dem Gouvernat Dakhlia an einer Infektion mit dem MERS-Virus erkrankt. Als Infektionsquelle wurden enge Kontakte zu Kamelen angegeben. Auch bei zwei weiteren engen Familienangehörigen wurden Symptome eines Respirationstrakts gefunden. Die Diagnostik hierfür steht noch aus. Reisende in den Oman sollen informiert werden, dass ei engeren Kontakten mit Kamelen ein MERS-Risiko besteht. Bei Reiserückkehrern aus dem Oman mit Symptomen eines Respirationstrakts soll eine MERS-Coronavirus-Infektion ausgeschlossen werden (ProMED, 2. Dezember 2016).

Syphilis in Großbritannien (2)

In der schottischen Stadt Aberdeen wurde am 2. Dezember eine neue Klinik für Geschlechtskrankheiten eröffnet. Die Klinik wurde aufgrund der deutlich ansteigenden Zahlen von sexuell übertragenen Infektionen geschaffen. So wurden im Nordosten Schottlands im Jahr 2015 mehr als 300 Erkrankungsfälle von Syphilis gezählt, eine Verdopplung der Zahlen im Vergleich zum Jahr 2014. Am meisten Fälle wurden bei homosexuellen Männern diagnostiziert. Reisende nach Schottland sollen nur geschützte Intimkontakte mit unbekannten Einheimischen durchführen (ProMED, 2. Dezember 2016).

Masern in Pakistan (3)

Seit Jahresbeginn wurden in Pakistan mehr als 9.000 Erkrankungsfälle von Masern gezählt. Der am schwersten betroffene Distrikt war Peshawar, gefolgt von den Distrikten Charsadda, DI Khan, Nowshera und Swat. Grund für den massiven Anstieg der Erkrankung ist die fehlende Durchimpfung in der Bevölkerung, insbesondere bei den Kindern. Reisende nach Pakistan sollten über einen ausreichenden Immunschutz gegen Masern verfügen (ProMED, 1. Dezember 2016).

Diphtherie in Pakistan (3)

Im Jahr 2016 wurden allein in den beiden Regionen Khyber Pakhtunkhwa und Bundesverwaltete Stammesgebiete (FATA) in Pakistan rund 300 Fälle von Diphtherie diagnostiziert. Am schwersten betroffen sind die beiden Distrikte von Bannu und Nord- und Süd-Wasiristan. Es ist eine ansteigende Tendenz von Neuerkrankungen im Verlauf des Jahres zu erkennen. Der Hauptgrund für die ansteigende Zahl von Neuerkrankungen wird in der fehlenden Durchimpfung der Bevölkerung gesehen. Reisende nach Pakistan und die angrenzenden Länder sollen über einen ausreichenden Immunschutz gegen Diphtherie verfügen (ProMED, 1. Dezember 2016).

Gelbfieber in Brasilien (Sao Paulo) (3)

Im Nordosten des brasilianischen Bundesstaats Sao Paulo wurden tote Affen gefunden, bei denen Gelbfieber als Todesursache nachgewiesen werden konnte. Die Bevölkerung der beiden Gemeinden Severinia und Cajobi wurden daraufhin informiert und es wurden Impfungen bei der Bevölkerung durchgeführt. Reisende in die genannte Region im brasilianischen Bundesstaat Sao Paulo sollen eine ausreichende Immunität gegen Gelbfieber aufweisen (1. Dezember 2016).

Rift Valley Fieber in Niger

Seit dem 30. August sind in der Region von Tahoua im westafrikanischen Land Niger mehr als 260 Bewohner am Rift Valley Fieber erkrankt. Mindestens 32 Patienten sind an der Virusinfektion verstorben. Das genaue Ausmaß der Infektion ist unklar. Nach nicht bestätigten Informationen sind auch die benachbarten Länder betroffen. Reisende in den Niger und die angrenzenden Länder sollen Maßnahmen zum Schutz vor Stechmücken durchführen. Direkte Kontakte mit Tierprodukten und Blut-haltigen Geweben von Tieren sollen vermieden werden (ProMED, 30. November 2016).

Atypische Mykobakterien-Infektion in Kanada

Bei mehr als 4.000 Patienten, die in einem von zwei Krankenhäusern in Halifax n der kanadischen Provinz Nova Scotia eine Herzoperation durchführen ließen, besteht das Risiko einer Infektion mit atypischen Mykobakterien (Mycobacterium chimaera). Die Bakterien hatten medizinisches Gerät kontaminiert. Nach den Angaben besteht die Möglichkeit, dass Patienten mit den Bakterien infiziert werden. Reiserückkehrer mit Aufenthalten in einem Krankenhaus in Halifax, insbesondere nach Herzoperationen in den Krankenhäusern sollen auf atypische Mykobakterien untersucht werden (ProMED, 30. November 2016).

Steptokokken-Infektion in den USA

In Anchorage im US-Bundesstaat Alaska sind in den letzten Wochen  mindestens vier Menschen an Infektionen mit Streptokokken der Serogruppe A (Streptococcus pyogenes) verstorben. Die Betroffenen waren Obdachlose. Insgesamt ist von mindestens 28 Erkrankungsfällen die Rede. Nach den Angaben handelt es sich um einen neuen Stamm des Bakteriums mit einer erhöhten Pathogenität, die u.a. nekrotisierende Fasziitis und Toxisches Schock-Syndrom hervorrufen können. Bei Reiserückkehrern aus Alaska mit einer fieberhaften Infektion soll eine Infektion mit Streptokokken ausgeschlossen werden (ProMED, 30. November 2016).

MERS Coronavirus-Infektion im Oman

Im Oman ist bei einem 67jährigen Mann eine Infektion mit dem MERS-Coronavirus diagnostiziert worden. Der Patient hatte eine akute Respirationstrakt-Infektion und war in einem Krankenhaus in der Hauptstadt des Oman, Maskat behandelt worden. Es handelt sich um den achten Erkrankungsfall durch MERS-Coronavirus im Oman. Zur Infektionsquelle und zum Übertragungsweg wurden keine Angaben gemacht. Reisende in den Oman, insbesondere ältere Reisende und Reisende mit Grunderkrankungen sollen direkte Kontakte mit Kamelen und mit Patienten mit Respirationstrakt-Infektionen vermeiden (ProMED, 29. November 2016).

MERS Coronavirus-Infektion in Saudi-Arabien

In den letzten Tagen im November sin in Saudi-Arabien mindestens sieben Neuerkrankungen von MERS-Coronavirus-Infektionen aufgetreten. Es handelt sich um Primär-Erkrankungen (direkt von Kamelen übertragen) oder  Sekundärfällen (von erkrankten Patienten übertragen). Insgesamt wurden damit in Saudi-Arabien knapp 1.500 Erkrankungsfälle registriert. Mehr als 40% der Patienten sind an der Infektion verstorben. Reisende nach Saudi-Arabien, insbesondere ältere Reisende und Reisende mit Grunderkrankungen sollen direkte Kontakte mit Kamelen und mit Patienten mit Respirationstrakt-Infektionen vermeiden (ProMED, 29. November 2016).

Influenza in Kanada

Im Yukon Territory in Kanada sind bis Ende November bereits mehr als 70 Fälle von Influenza aufgetreten. Der überwiegende Anteil davon wurde in der Gemeinde Whitehorse registriert. Üblicherweise treten bis Anfang Dezember nur eine geringe Zahl von Influenza-Fällen auf. Die Gesundheitsbehörden sprechen von einem ungewöhnlich frühen Beginn der Influenza-Saison in diesem Jahr. Als Erreger wurde Influenza-Virus Serotyp A H3N2 identifiziert. Reisend ein den Norden Kanadas sollen vor Reiseantritt eine Influenza-Impfung mit dem aktuellen Impfstoff durchführen (ProMED, 29. November 2016).

Mayaro-Fieber in Brasilien

In der Umgebung der Stadt Tefé im brasilianischen Bundesstaat Amazonas wurden in diesem Jahr fünf Fälle von Mayaro-Fieber diagnostiziert. Die Infektion manifestierte sich  mit einer fieberhaften Dengue-ähnlichen Infektion. Sie wurden im Rahmen einer klinischen Studie zu Ursachen fieberhafter Infektionen diagnostiziert. Mayaro-Virus wird von Stechmücken der Gattung Aedes übertragen. Reisende in die Amazonas-Region sollen grundsätzliche persönliche Schutzmaßnahmen gegen Stechmücken-Stiche durchführen (ProMED, 28. November 2016).

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